Die international renommierte Wirbelsäulenspezialistin und Außerplanmäßige Professorin der Berliner Charité, Prof. Dr. med. Karin Büttner-Janz, baut ab dem 1. Oktober 2013 mit der Wirbelsäulenklinik Berlin einen neuen Bereich im Evangelischen Krankenhaus Hubertus (Berlin-Zehlendorf) auf.
„Das ist die größte Herausforderung meines Lebens“, sagt Prof. Dr. med. Karin Büttner-Janz. „Und darüber hinaus eine sehr schöne und verantwortungsvolle Aufgabe, auf die ich mich sehr freue.“
Mehr als 20 Jahre war Karin Büttner-Janz als Chefärztin für verschiedene Vivantes-Krankenhäuser in Berlin tätig und widmet sich mit Behandlungsbeginn im November wieder voll und ganz den Patienten, die an der Wirbelsäule erkrankt sind. Hier weist die Medizinerin beachtliche Erfolge auf: Neben jahrzehntelanger Erfahrung in operativen und konservativen Behandlungsmethoden liegt einer ihrer Schwerpunkte im Bereich der Forschung. Sie entwickelte zusammen mit einem Kollegen Anfang der 80er Jahre die erste künstliche Bandscheibe und verfügt heute über internationale Patente für Wirbelsäulenimplantate der neuesten Generation.
„Wir sind sehr glücklich, Frau Prof. Büttner-Janz für unser Haus gewonnen zu haben“, berichtet Geschäftsführer Dr. med. Matthias Albrecht. „Als Expertin auf dem Gebiet der Wirbelsäulenerkrankungen wird sie unser medizinisches Portfolio verstärken und das Team im Evangelischen Krankenhaus Hubertus hervorragend ergänzen.“
In früheren Jahren war Karin Büttner-Janz erfolgreiche Sportlerin. Bei den Olympischen Spielen 1972 in München war sie die erfolgreichste deutsche Sportlerin und darüber hinaus vierfache Europameisterin und Weltmeisterin im Turnen.
Das Evangelische Krankenhaus Hubertus in Berlin-Zehlendorf gehört zur Paul Gerhardt Diakonie, ist Akademisches Lehrkrankenhaus der Charité – Universitätsmedizin Berlin und Mitgliedshaus der Wannsee-Schule für Gesundheitsberufe. Hier befindet sich das dreifach zertifizierte Gefäßzentrum Berlin-Brandenburg; weitere Behandlungsschwerpunkte sind die Altersmedizin, Innere Medizin sowie Erkrankungen und Verletzungen des Bewegungsapparates.
Zur Paul Gerhardt Diakonie gehören acht Krankenhäuser, fünf Pflegeeinrichtungen, ein Hospiz, mehrere Ambulante Rehabilitationszentren und Medizinische Versorgungszentren in Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Darüber hinaus werden Einrichtungen anderer Träger im Management geführt. Jährlich werden in den insgesamt 1835 Betten aller Einrichtungen rund 77.000 Patienten stationär versorgt. Die Paul Gerhardt Diakonie ist damit der größte konfessionelle Gesundheitsanbieter in der Region. Mit ca. 4.700 Mitarbeitern erwirtschaftet das Unternehmen rund 320 Mio. EUR pro Jahr.
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