Categories: Umwelt, Energie

Preisfaktoren fürs Heizen sind beeinflussbar

Wie sich die Wohnnebenkosten senken lassen

Foto: stock.adobe.com / DOC RABE Media (No. 9231)

sup.- Sind wir als Energieverbraucher der immer wieder rotierenden Heizkostenschraube völlig machtlos ausgeliefert? Nein, denn zumindest ein Teil der Preisfaktoren bei der häuslichen Wärmeerzeugung lässt sich durchaus beeinflussen. Manchmal ist es sogar möglich, eine nach oben tendierende Kostenentwicklung durch eigene Initiative in der Richtung umzukehren. Einspar-Tipps von Energieexperten und Verbraucherschützern zeigen, wie dies auch ohne Einschränkungen bei wohnlicher Wärme und Warmwasserkomfort gelingen kann. So stellt sich in Wohngebäuden häufig eine ungleichmäßige Wärmeverteilung zwischen den einzelnen Heizkörpern als verantwortlich für den erhöhten Energiebedarf heraus. Auch schlecht gewartete Heizkessel oder eine nicht dem aktuellen Bedarf entsprechende Programmierung der Regelung können die Ursache für unnötige Mehrkosten sein. Hat ein Heizungsfachmann in diesen Fällen die jeweilige Kostenfalle identifiziert, kann sie oft durch relativ einfache Maßnahmen beseitigt werden.

In Mehrfamilienhäusern ist es manchmal eine fehlerhafte Zuordnung der individuellen Energieverbräuche bzw. eine unverhältnismäßige Kostenumlage, die die Nebenkosten einzelner Wohneinheiten in die Höhe treibt. Hier sollte geprüft werden, inwieweit eine vollständig separate Verbrauchserfassung realisierbar ist. Aber auch in Einfamilienhäusern kann das Heizen durch unzulängliche Mengenmessungen teurer werden. Dieses Risiko besteht beispielsweise dort, wo transportable Brennstoffe wie Heizöl oder Flüssiggas per Tankwagen angeliefert werden. Der Zähler für Liefermenge und Rechnungsstellung befindet sich in diesen Fällen am Fahrzeug des Energiehändlers und der Kunde muss letztlich auf die Funktionsfähigkeit der Messtechnik vertrauen. Um sicher zu gehen, dass tatsächlich nur das berechnet wird, was auch in den Tank gefüllt wurde, sollte ein Anbieter mit dem RAL-Gütezeichen Energiehandel gewählt werden. Dieses bundesweit verfügbare Verbraucherschutzinstrument sichert die Qualität und Zuverlässigkeit von Brennstofflieferungen (www.guetezeichen-energiehandel.de). Bei Händlern mit dem RAL-Gütezeichen werden Lieferfahrzeuge, Zähleranlagen und Lagereinrichtungen sowie sämtliche Betriebsabläufe und die Preistransparenz strenger kontrolliert als vom Gesetzgeber vorgeschrieben.

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