Perzeptron startet StockDB: kostenfreier Marktplatz für Elektroniküberbestände

Elektronikfertiger kämpfen mit Engpässen und Kapitalbindung – Plattform schafft Sichtbarkeit, Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit

Perzeptron startet StockDB: kostenfreier Marktplatz für Elektroniküberbestände (Bildquelle: AdobeStock_1157242944)

Eschborn, 13. November 2025 – Die Elektronikbranche ist seit Jahren mit Lieferengpässen, Allokationen und schwankenden Bedarfen konfrontiert. Gleichzeitig befinden sich hohe Kapitalmengen in übervollen Lagern: In vielen Unternehmen liegen wertvolle Bauteile ungenutzt im Regal, die andernorts dringend benötigt werden. Doch bislang fehlt der Überblick, wo diese Bestände verfügbar sind. Mit der neuen StockDB startet Perzeptron eine Bauteil-Datenbank und Marktplatzlösung für Elektroniküberbestände, die Transparenz in reale Lagerbestände bringt und den direkten Austausch zwischen Unternehmen ermöglicht – ohne Zwischenhändler, ohne Provisionen und ohne Handelsstufen.

„Wir erleben täglich, dass Unternehmen mit Überbeständen kämpfen, während andere auf genau diese Bauteile warten müssen“, sagt Andreas Koch, Geschäftsführer von Perzeptron. „Mit der StockDB schaffen wir eine Plattform, auf der Unternehmen ihre Bestände sichtbar machen, Engpässe überbrücken und die Versorgungssicherheit in der Lieferkette aktiv stärken können – kostenfrei und direkt.“

Wie Überbestände entstehen – und warum sie die Branche belasten
In der Elektronikfertigung entstehen Überbestände häufig aus üblichen Abläufen: Fertigungsaufträge werden kurzfristig storniert, Serien werden verkleinert oder auf neue Designs umgestellt. Hinzu kommt, dass Bauteile oft nur in großen Verpackungseinheiten verfügbar sind – Unternehmen müssen also mehr einkaufen als sie tatsächlich benötigen. Gleichzeitig verändern sich Spezifikationen oder Zulassungen, so dass ehemals benötigte Komponenten nicht mehr eingesetzt werden können.

„Was bleibt, sind Lagerregale voller funktionsfähiger Bauteile, die buchhalterisch Werte darstellen, aber praktisch ungenutzt bleiben. Diese Bestände binden Kapital, erschweren die Disposition und führen zu Materialverschwendung – während andere Hersteller für dieselben Teile hohe Preise zahlen oder lange Lieferzeiten in Kauf nehmen müssen“, erklärt Andreas Koch.

Bestände sichtbar machen und Risiken reduzieren
In die StockDB können Unternehmen ihre Überbestände kostenfrei hochladen. Interessierte können mithilfe der von Perzeptron angebotenen Verfügbarkeitsprüfung gezielt nach benötigten Komponenten suchen, darüber zum Beispiel auch Alternativen identifizieren und direkt Kontakt zu Anbietern aufnehmen. Die Verfügbarkeitsprüfung ermöglicht die gezielte Betrachtung von Fehlteilen in der Materialwirtschaft und den Fertigungsaufträgen, durch Anzeige von Lagerbeständen der Distributoren und der Überbestände anderer Unternehmen, die ihre Daten in die StockDB hochgeladen haben.

Auf Zwischenhändler, Aufschläge oder Provisionen wird bei der StockDB bewusst verzichtet. Damit wird der Austausch von Bauteilen einfach, transparent und wirtschaftlich sinnvoll.

„Die StockDB ist keine Handelsplattform im klassischen Sinne“, betont Koch. „Es geht uns darum, dass Unternehmen sich gegenseitig unterstützen – um Versorgungssicherheit und Nachhaltigkeit in der Elektronikfertigung langfristig zu verbessern.“

Ressourcen sinnvoll nutzen – Nachhaltigkeit für die Branche
Neben der Verbesserung der Materialverfügbarkeit leistet die StockDB einen konkreten Beitrag zur Nachhaltigkeit. Bauteile, die andernfalls ungenutzt blieben oder entsorgt würden, gelangen wieder in den Umlauf. Das reduziert Neuproduktion, schont Ressourcen und stärkt die Materialeffizienz der gesamten Branche.

Zur StockDB: https://perzeptron.de/stockdb/

Die 1999 gegründete Perzeptron GmbH ist Beratungsunternehmen, Softwareentwickler und Dienstleister, mit Fokus auf Supply-Chain-Optimierung. Perzeptron bietet die eigens entwickelte Software MiG, die als ERP-Ergänzungssoftware fungiert. Sie schließt die Lücken herkömmlicher ERP-Systeme. Auf Basis von MiG hat Perzeptron ein System entwickelt, das die Planungssicherheit von stücklistenbasierten Produktionsunternehmen messen und bewerten kann. Diese sogenannte Effizienzanalyse ist in der Lage, die Ursachen für suboptimale KPIs zu identifizieren. Sie dient dazu, Lieferperformance, Kapitalbindung und Auftragsdurchlaufzeiten zu optimieren und Unternehmen auf ein neues Effizienzniveau zu heben. www.perzeptron.de

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