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Onkologische Zweitmeinung:

Mehr Sicherheit für schwierige Entscheidungen

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sup.- Die Diagnose, dass eine Krebserkrankung vorliegt, ist für die Betroffenen ein Schock. Sie führt oft zu Ratlosigkeit, Zweifeln und Verunsicherung. Die Patienten stellen sich viele Fragen: Ist es tatsächlich Krebs? Wie lange kann ich mit einer Operation warten? Muss es wirklich eine Strahlen- und/oder Chemotherapie sein? Und kennt mein Arzt auch alle aktuellen Behandlungsoptionen, die für mich in Frage kommen? „In dieser Situation empfiehlt es sich, eine fundierte ärztliche Zweitmeinung (second opinion) einzuholen, da es sich bei Krebs um eine ernsthafte Erkrankung mit weitreichenden Konsequenzen handelt“, rät die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG). Insbesondere wenn durch eine Behandlung dauerhafte körperliche Veränderungen zu befürchten sind, kann eine weitere Meinung bei der Abwägung von Nutzen und Risiken für den Erkrankten sehr hilfreich sein. „Gute Beratung gibt dem Patienten Sicherheit für anstehende Behandlungen. Die Folgen einer Operation, Chemo- oder Strahlentherapie verkraften aufgeklärte Patienten deutlich besser“, bestätigt Prof. Hans Helge Bartsch (Ärztlicher Direktor der Freiburger Universitätsklinik für Tumorbiologie).

Viele Krankenkassen sind mittlerweile dabei behilflich, wenn Krebspatienten eine Zweitmeinung einholen wollen und unterstützen die Suche nach einem entsprechend qualifizierten Facharzt. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich an eine Universitätsklinik zu wenden. Hier kann z. B. über den Internetauftritt der Klinik und Eingabe des Suchbegriffs „Zweitmeinung“ direkt Kontakt zu den beratenden Ärzten aufgenommen werden. Krebspatienten, denen eine lokale Bestrahlung empfohlen wird – dies trifft derzeit auf ungefähr jeden Zweiten zu – sollten sich zudem informieren, ob für sie die herkömmliche Form der Bestrahlung mit Röntgen oder die innovative Methode mit Protonen vorteilhafter ist. Auskünfte hierzu sind z. B. auf dem Portal des Rinecker Proton Therapy Centers in München unter www.rptc.de abrufbar.

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