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„Nicht alle Jahre wieder!“

Veränderte Wertekultur beeinflusst Kaufverhalten für Geschenke

"Nicht alle Jahre wieder!"

Trend 2023: Wertschätzend schenken.

St. Gallen, 24. November 2023. Die ersten Prognosen zum Weihnachtsshopping 2023 sind bereits veröffentlicht: Der Preis, eine hohe Qualität sowie Erlebnisse und Aktivitäten sind den Konsument:innen beim Kauf der diesjährigen Weihnachtsgeschenke besonders wichtig. 2022 gaben die Menschen im Durchschnitt 520,40 Euro für Präsente unter dem Weihnachtsbaum aus. „Die Inflation, weltweite Krisenherde und auch der Gedanke an Nachhaltigkeit werden das Konsumverhalten beeinflussen“, ist sich Sabine Krusch vom Institut für Geldkultur sicher. Sie weiß, wie Beschenkte und Schenkende glücklich werden.

Die Hälfte der Deutschen (57 Prozent) freut sich am meisten auf die gemeinsame Auszeit mit Familie und Freunden. Besonders groß ist die Vorfreude auf das Festtagsessen (21 Prozent), die weihnachtliche Deko (16 Prozent) und das Plätzchen backen (8 Prozent), so der Weihnachtsshopping Report 2023 von Ebay Ads. Die Wünsche der Workshop-Teilnehmer:innen des Instituts für Geldkultur, decken sich mit den statistischen Zahlen: „Immaterielle Erlebnisse rund um die Festtage rücken wieder mehr in das Bewusstsein der Menschen. Gemeinsam verbrachte Zeit mit Freunden und Familie – Erlebnisse, an die man sich gerne zurückerinnert – sind wertvoll“, so Sabine Krusch. Wertschätzung ist ein Gewinn für Beschenkte und Schenkende. Das gilt nicht nur in der Weihnachtszeit, sondern auch für alle anderen Monate des Jahres.

Die Strategie für einen zufriedenen Geschenkekauf

Die Geldkultur-Expertin empfiehlt eine weniger materielle Geschenkestrategie, um den eigenen Familien- und Freundeskreis mit wertigen Aufmerksamkeiten zu überraschen. Am Anfang steht die Frage, worin sich der Wert eines Geschenkes bemisst. Wodurch wird mein Geschenk für den Beschenkten besonders wertvoll? „Das geschieht in der Vertiefung der Beziehung zwischen Schenkendem und Beschenkten“, so Krusch. Die Kunst ist es, herauszufinden, wie wir gemeinsam eine gute Zeit erleben können und was es überhaupt bedeutet, eine gute Zeit zu haben – für mich und für andere. Geschenke sind immer auch Kompromisse, brauchen Partizipation und lassen unterschiedliche Intensität zu. Konkret bedeutet das, seinen Mitmenschen beispielsweise mehr Zeit, Komplimente und Erlebnisse zu schenken.

Second Hand und Kostbares liegen im Trend

2022 gaben Verbraucher allein im Onlinehandel 7,5 Milliarden Euro für gebrauchte Kleidung, Elektroartikel und Bücher aus – eine Steigerung um 67 Prozent gegenüber 2020 berichtet der Handelsverband Deutschland. „Second Hand ist gesellschaftsfähig geworden und erfüllt zudem den Wunsch nach mehr Nachhaltigkeit beim Schenken“, beobachtet Sabine Krusch.

Geschenke mit Geschichte und Vergangenheit machen besondere Freude. Viele Menschen ginge es dabei auch um die Wertschätzung von Produkten und Waren. Was wertvoll war, ist weiterhin wertvoll – der Vintage-Boom dokumentiert diesen Trend. Erlaubt sind auch kostbare Präsente, deren Wert erhalten bleibt. Ein besonderer Ring, ein kleiner Goldbarren – auch hier zählt Nachhaltigkeit und der Gedanke, der mit dem Geschenk verbunden ist.

Vier Geschenkideen, die lange in Erinnerung bleiben
1. Nachhaltige, bleibende und wertvolle Präsente: Es darf auch der kleine Goldbarren, ein kostbarer Kugelschreiber oder die besondere Uhr sein. Wichtig ist, dass mit dem Präsent gemeinsame Erlebnisse verknüpft sind.
2. Geschenke mit Geschichte: Erbstücke, Repariertes, Wiedergefundenes oder der Besuch einer Location mit gemeinsamer Erinnerung vertiefen die Beziehung zwischen Schenkendem und Beschenkten.
3. Ich habe mich mit dir und deinem Leben beschäftigt: Die selbst aufgearbeitete Geschichte rund um den Geburtstag des Beschenkten hat Signalwirkung. Verbunden mit einer Zeitung vom Geburtstag oder einer Flasche Wein mit dem Jahrgang wird es noch wertvoller.
4. Ein Klassiker, aber immer noch wirkungsvoll: Gemeinsam kochen und essen. Der klassische Gutschein kann auch gleich durch eine Kochsession, die vorbereitet wurde, ersetzt werden.

Die Wertekultur hat sich verändert und ist bei den Menschen angekommen – ein Stück auch als Folge der wirtschaftlichen Lage. Die Sehnsucht nach ehrlicher Aufmerksamkeit nehmen wir mit, bei der Suche nach Geschenken für Familie und Freunde. Es wird ein wundervolles Weihnachtfest mit vielen schönen Erinnerungen und Momenten.

Über das Institut für Geldkultur® GmbH:
Das Institut für Geldkultur® forscht, analysiert, lehrt und informiert auf Grundlage des Gestern und Heute rund um die Zukunft des Geldes und den Umgang mit Geld. Sein Hauptaugenmerk gilt dem Geldumgang und dessen Auswirkungen auf Wirtschaft und Gesellschaft. In dem speziell für Unternehmen und deren Mitarbeiter entwickelten praxisorientierten Weiterbildungsangebot wurden Finanzkompetenz einerseits und die aktuellen Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften und der Verhaltensökonomie andererseits zusammengeführt und anwendbar gemacht.
Dabei legt das Institut für Geldkultur® großen Wert auf absolute Unabhängigkeit: Sowohl das Institut als auch das Workshopangebot werden von keinerlei Unternehmen, Verbänden oder öffentlichen Institutionen gesponsert. Alle Angebote und die Workshopinhalte sind daher garantiert frei von Interessen Dritter. Mehr Infos unter www.geldkultur.com.

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Sabine Krusch
Breitenberg 5
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Original erstellt für www.hasselwander.co.uk

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