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Nassauische Heimstätte: Neues Servicecenter in Darmstadt eröffnet

Mit den 56 fertiggestellten Wohnungen an der Berliner Straße bezieht auch das Servicecenter der Nassauischen Heimstätte neue Räume / Gesamtinvestitionen von 11 Millionen Euro / Ausstellung mit Werken von Schülern der Montessori-Schule

Schüler der Montessori-Schule in Darmstadt freuen sich über 1.000 Euro des Wohnungsunternehmens.

Darmstadt (hds). – Die Darmstädter City ist um ein Filetstück reicher: Bereits im Sommer konnte die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt 56 Wohnungen an der Berliner Allee an ihre Mieter übergeben. Die vier fünfgeschossigen Gebäude bieten insgesamt eine Wohnfläche von rund 4.200 Quadratmeter und sind bestens ausgestattet. Die Neubauten erfüllen den Energiestandard KfW 70 Effizienzhaus und verfügen allesamt über Aufzüge. 33 Wohnungen sind zudem barrierefrei. In einem der Gebäude wurden 300 Quadratmeter Bürofläche realisiert, die die Unternehmensgruppe nun selbst als neuen Standort ihres Darmstädter Servicecenters nutzt. In zentraler Lage erwarten die rund 3.000 Darmstädter Mieter des Unternehmens moderne und barrierefrei zugängliche Räume. „Am neuen Standort bieten wir unseren Mietern nicht nur ein ansprechendes Ambiente, sondern seit Anfang Oktober auch längere Öffnungszeiten“, betonte Dr. Constantin Westphal, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Nassauischen Heimstätte/Wohnstadt.

Zur Eröffnung der neuen Räumlichkeiten hat sich die Gesellschaft etwas Besonderes einfallen lassen: Schülerinnen und Schüler der Montessori-Schule hatten im Vorfeld Kunstwerke geschaffen, die jetzt im neuen Servicecenter ausgestellt werden. Als „guter Nachbar“ überreichte Westphal einen Scheck über 1.000 Euro an diese freie Bildungseinrichtung. Auch die jungen Künstler wurden mit einem Dankeschön bedacht. Die Besucher des Servicecenters kürten die schönsten Bilder mit einem Preisgeld von noch einmal insgesamt 1.000 Euro, das dann der Schule beispielsweise für Klassenausflüge oder Material für den Kunstunterricht zugute kommt.

Bezahlbarer Wohnraum als zentrales Ziel

Die Wohnungen in der Berliner Allee sind für unterschiedliche Mietergruppen gedacht: Sie variieren daher vom Ein-Zimmer-Appartement bis zur Fünf-Zimmer-Penthouse-Wohnung. Vorwiegend wurden jedoch Drei- bis Vier-Zimmer-Wohnungen errichtet. Über eine Zentrale werden sie mit zwei Gas-Brennwertkesseln geheizt. Sukzessive soll das gesamte Quartier an diese zentrale Versorgung angeschlossen werden. Zusätzlich liefern Solaranlagen auf den Dächern Wärme für die Warmwasserbereitung und für die Gebäudeheizung. Rund 11 Millionen Euro investierte die Unternehmensgruppe in die Neubauten. Die Stadt beteiligte sich an der Finanzierung der Wohnanlage und erhält damit den Zugriff auf knapp die Hälfte der Wohnungen. Dies, wie auch die gewählten nachhaltigen Energiestandards, gewährleisten, dass die Mieten hier langfristig erschwinglich bleiben. „Bezahlbarer Wohnraum ist und bleibt ein zentrales Ziel der Darmstädter Wohnungspolitik“, hob Rafael Reißer, Bürgermeister der Stadt Darmstadt, bei seiner Eröffnungsansprache hervor. Die Stadt verfüge zwar bereits über 5.500 geförderte Wohnungen, doch müsse dieser Sektor weiter ausgebaut werden.

So hat auch die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt bei ihrem Neubau-Investitionsprogramm von rund 222 Millionen Euro den Standort Darmstadt fest im Blick. Das Unternehmen sei bereits wegen weiterer Neubauprojekte mit dem Magistrat im Gespräch, bestätigte Westphal. „In der Berliner Allee haben wir ganz bewusst mit den Neubauten das Quartier ergänzt. Letztendlich kann eine Stadt nicht endlos in die Fläche wachsen. So liegt es aus ökologischen und wirtschaftlichen Überlegungen heraus nahe, geeignete Grundstücke innerhalb der bestehenden Bebauung zu nutzen“, so Westphal weiter.

Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt mit Sitz in Frankfurt am Main und Kassel bietet seit über 90 Jahren umfassende Dienstleistungen in den Bereichen Wohnen, Bauen und Entwickeln. Sie beschäftigt rund 670 Mitarbeiter. Mit rund 60.000 Mietwohnungen in 140 Städten und Gemeinden gehört sie zu den führenden deutschen Wohnungsunternehmen. Der Wohnungsbestand wird aktuell von rund 260 Mitarbeitern in vier Regional-, untergliedert in 13 Service-Centern, betreut. Das Regionalcenter Frankfurt bewirtschaftet rund 19.800 Wohnungen, darunter 16.000 direkt in Frankfurt. Unter der Marke „NH ProjektStadt“ werden Kompetenzfelder gebündelt, um nachhaltige Stadt- und Projektentwicklungsaufgaben durchzuführen.

Kontakt
Nassauische Heimstätte Wohnungs- und Entwicklungsgesellschaft mbH
Jens Duffner
Schaumainkai 47
60596 Frankfurt am Main
069 6069-1321
jens.duffner@naheimst.de
http://www.naheimst.de

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