Millennials sind menschenscheu, Männer drücken sich

ABBYY Studie: Wunsch nach Roboter-Unterstützung stark generationenabhängig

München, Deutschland (06. Februar 2019) – Die 18- bis 44-Jährigen sind eher der Meinung, dass Roboter besser für Kundengespräche geeignet wären als Arbeitnehmer anderer Altersgruppen. Das hat eine Umfrage von ABBYY, einem globalen Anbieter von Lösungen und Services für Content IQ, zum Thema Roboter-Unterstützung im Büroalltag gezeigt. Demnach steht in der Liste der unbeliebtesten Bürotätigkeiten das Führen von Kundengesprächen mit elf Prozent zwar nur auf dem vierten Platz, dafür ist der Anteil der Millennials hierbei jedoch besonders hoch.

Gestützt wird diese Zahl durch zwei weitere Umfrageergebnisse. Denn auch bei den Befragten, die die Gespräche mit Kunden gerne an Roboter abgeben würden sowie bei denen, die diese Tätigkeit am wenigsten mögen, überwiegen klar die 18- bis 44-Jährigen (65 beziehungsweise 64 Prozent). Diese Ergebnisse kommen vermutlich dadurch zustande, dass besonders diese Generation mit digitalen Assistenten, Chatbots und ähnlichen Lösungen bewusst als Kunden in Kontakt gekommen ist und daher dieser Technologie deutlich offener gegenüber steht.

Ein weiteres Ergebniss der Studie: Je älter die Arbeitnehmer sind, desto weniger möchten sie sich mit Bürokratie auseinandersetzen. Denn 46,5 Prozent der Befragten, die Arbeitszeiterfassung und Expenses am wenigsten mögen, sind 45 und älter. So scheint es, dass die älteren Kollegen solche Routineaufgaben schon so lange machen, dass sie sie gerne abgeben würden.

„Wir konnten bei unserer Umfrage jedoch nicht nur einen Unterschied zwischen den verschiedenen Generationen feststellen“, erklärt Jupp Stoepetie, CMO von ABBYY. „Gerade bei einer Frage gab es auch eine große Diskrepanz zwischen den Geschlechtern. Denn Männer versuchen tatsächlich eher als Frauen, unangenehmen Aufgaben komplett aus dem Weg zu gehen.“

So sind 63 Prozent der Befragten, die ungeliebte Tätigkeiten gerne so lange liegen lassen, bis sie daran erinnert werden, männlich. Bei denen, die sich möglichst komplett vor diesen Aufgaben drücken, sind sogar 64 Prozent Männer. Mehr als die Hälfte der weiblichen Befragten versuchen hingegen ungeliebte Aufgaben sofort zu erledigen.

„Dabei lassen sich gerade die nicht so beliebten Routinetätigkeiten wie Reportings oder Dateneingabe mit modernen Technologien wie künstlicher Intelligenz bereits zuverlässig durch Content-IQ-Lösungen automatisieren. Wenn Arbeitnehmer nicht durch dröge Aufgaben behindert werden, steigt automatisch die Kreativität und Produktivität und somit auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter.“

Methodik
Die Umfrage wurde von ABBYY entworfen und im September 2018 zusammen mit Google in Deutschland durchgeführt. Befragt wurden insgesamt 2.011 Teilnehmer aller Geschlechter im Alter zwischen 18 und 64.

Über ABBYY
ABBYY ist ein globaler Anbieter von Lösungen und Services für Content IQ. Wir bieten ein breites Spektrum an KI-basierten Technologien und Lösungen, die Geschäftsdokumente und andere Inhalte in nutzbare Informationen umwandeln. ABBYY hilft Unternehmen – wie Banken, Versicherungen, Logistikanbietern, Organisationen aus dem Gesundheitswesen und anderen Branchen – die Digitale Transformation zu meistern. ABBYY Technologien werden von einigen der größten internationalen Firmen, öffentlichen Institutionen und Behörden, aber auch von kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie mehr als 50 Millionen Einzelanwendern genutzt.

ABBYY ist weltweit präsent, mit globalen Standorten in Europa (München, Deutschland), Russland (Moskau) und Nordamerika (Milpitas, Kalifornien). Wir unterhalten außerdem regionale Niederlassungen in Australien, Großbritannien, Frankreich, Spanien, der Ukraine, Japan, Taiwan und Zypern. Mehr als 1.000 Angestellte weltweit entwickeln und vermarkten unsere Technologien und Lösungen.

Weitere Informationen finden Sie im Web unter www.ABBYY.com

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