Bewegliche Rollkörper und feste Formen weisen auf die Bedeutung des Standpunktes hin
(NL/8413283002) Wer in Essen, dem Zentrum der deutschen Stahlerzeugung geboren wurde, für den ist Stahl wohl immer mehr als nur ein Werkstoff unter vielen. Der Künstler Maximilian Verhas wurde bekannt durch seine in Stahl gehaltenen beweglichen Rollkörper und andere Großplastiken aus demselben Material. Wir von BullionArt http://www.bullion-art.de haben keine falschen Berührungsängste und nehmen gemeinsam mit Maximilian Verhas die Herausforderung an, gleich 5 seiner einst in Stahl entstandenen Skulpturen in bestem Feinsilber neuzugießen und dem Publikum als Wertanlage vorzustellen.
Maximilian Verhas wurde 1960 in der Stahlstadt Essen geboren und verbrachte seine Lehrjahre an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, an der elitären Hochschule der Künste in Berlin, im britischen Cambridge und an der University of New York, unterbrochen nur von einer zeitweiligen Tätigkeit als Stahlkonstrukteur. Sein Studium beendete er als Meisterschüler des britischen Bildhauers und Pioniers der Stahlplastik David Evison, wo seine Vorstellungen auf offene Ohren trafen.
Bekannt wurde Maximilian Verhas durch seine Rollkörper, – schwere Stahlkörper, die durch einen leichten Druck ihren Schwerpunkt verlagern und sich innerhalb eines festen Ablaufs tatsächlich fortbewegen können. Sie stellen höchste Anforderungen an die Kenntnis metallurgischer Techniken und physikalischer Zusammenhänge; – und natürlich an das ästhetische Gefühl des Künstlers und seine schöpferische Kraft. Obgleich massiv und schwer, strahlen ihre Formen dennoch eine betörende Leichtigkeit aus. Kontrastiert werden seine Rollkörper durch statische Plastiken in den verschiedensten Formen. All seinen Werken ist gemeinsam, dass Material und Form im Auge des Betrachters eine unauflösliche Verbindung eingehen, ganz so als sei die Form gar nicht anders mehr denkbar.
Wie sich erwiesen hat, wirken die Werke von Maximilian Verhas nicht allein in Stahl. Für BullionArt hat er drei Rollkörper und eine feste, kantige Plastik als Silbervollgüsse entworfen. Der matte Ton des Silbers steht hinter dem überaus ähnlichen Farbton des sonst von ihm verwendeten Edelstahls nicht zurück. Das Gewicht der Plastiken reicht von 2,4 kg (Offener Rollkörper) bis zu stolzen 10 kg (!) Feinsilber (Ring of Kerry). Da staunen sogar wir von BullionArt http://www.bullion-art.de . Das Experiment ist gelungen.
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