Wie Interim Manager Lieferantenportfolios krisenfest aufstellen – und warum die Erholung 2026 kein Grund ist, das Tempo herauszunehmen
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau hat die tiefste Krise seit der Finanzkrise 2008/09 offenbar hinter sich – zumindest vorläufig. Nach einem realen Produktionsrückgang von fünf Prozent im Jahr 2025 schloss die Branche das Jahr beim Auftragseingang auf Vorjahresniveau ab, im Schlussquartal ging es sogar um drei Prozent nach oben. Der VDMA spricht von einer möglichen konjunkturellen Bodenbildung und erwartet für 2026 ein leichtes reales Produktionsplus von einem Prozent.
Doch von einem durchgreifenden Aufschwung kann keine Rede sein: Der Jahresstart 2026 fiel mit einem Auftragsminus von sechs Prozent im Januar schwach aus, im Mai lagen die Bestellungen erneut ein Prozent unter Vorjahr. Für den Einkauf bedeutet dieses fragile Zwischenhoch vor allem eines: Jetzt ist die Zeit, die Beschaffung strukturell zu stärken – bevor die nächste Nachfragebelebung zeigt, wer seine Hausaufgaben gemacht hat.
Neue Störungen zeigen: Lieferketten bleiben ein Dauerrisiko
Wer glaubt, das Thema Lieferkettensicherheit sei mit dem Abklingen der Pandemie-Engpässe erledigt, wird gerade eines Besseren belehrt. Der Krieg im Iran und die damit verbundenen Spannungen rund um die Straße von Hormus wirken sich laut der VDMA-Konjunkturerhebung für das zweite Quartal 2026 (Erhebungszeitraum: 16. bis 26. Juni 2026) bereits spürbar auf die Lieferketten des Maschinen- und Anlagenbaus aus. Besonders betroffen sind Vorprodukte aus Metall, Kunststoff und Chemie sowie Elektronikkomponenten:
Bei Metallen und Kunststoff-/Gummiprodukten meldet rund jedes zehnte Unternehmen merkliche oder gravierende Engpässe, bei Elektronikkomponenten ist es sogar gut jedes fünfte Unternehmen. Hinzu kommen die Folgen der US-Zollpolitik, die laut einer VDMA-Mitgliederumfrage vom März 2026 nicht nur den Maschinenbau selbst, sondern auch das Projektgeschäft des Anlagenbaus belastet – etwa durch die im Juli 2026 in Kraft getretenen Section-301-Zölle.
Das Muster wiederholt sich: Geopolitische Schocks unterschiedlichster Art – Pandemie, Handelskriege, Regionalkonflikte – treffen eine Branche, deren Lieferantenportfolios oft immer noch auf Kosteneffizienz statt auf Resilienz optimiert sind. Wer seinen Lieferantenstamm in der Vergangenheit unter Zeitdruck erweitert hat, ohne Qualifizierungsprozesse, Risikoklassifizierungen und Dual-Sourcing-Konzepte zu etablieren, hat die Zahl seiner Lieferanten erhöht – aber nicht seine Versorgungssicherheit.
Der Einkauf als strategischer Engpass – und die Personallage bleibt angespannt
Das Kernproblem liegt nicht am Willen der Unternehmen, ihren Einkauf zu professionalisieren – es liegt an der Verfügbarkeit der dafür nötigen Expertise, und diese Lücke wird eher größer als kleiner. Die Beschäftigung im deutschen Maschinenbau ist Ende 2025 auf den niedrigsten Stand seit Ende 2021 gefallen; der VDMA rechnet damit, dass sich der Stellenabbau 2026 fortsetzt.
Allein 2025 gingen in der Branche rund 22.000 Arbeitsplätze verloren, in der gesamten Metall- und Elektroindustrie waren es rund 60.000. Gesamtmetall warnt vor weiteren 100.000 bis 150.000 Arbeitsplatzverlusten in der M+E-Industrie im Jahr 2026.
Paradoxerweise verschärft das die Fachkräftesituation im Einkauf eher, statt sie zu entspannen: Rund 49 Prozent der Maschinenbauunternehmen können offene Stellen weiterhin nicht besetzen, weil die spezifische Expertise fehlt – nicht weil es an Bewerbern grundsätzlich mangelt.
Ein erfahrener Einkaufsleiter (https://www.klose-interim.de/interim-manager-einkauf/), der globale Lieferantennetzwerke strukturieren, geopolitische Risiken bewerten, Nearshoring-Optionen evaluieren und gleichzeitig laufende Verhandlungen führen kann, ist auf dem deutschen Arbeitsmarkt kaum kurzfristig zu finden – gerade wenn Unternehmen jetzt, in dieser Phase der Stabilisierung, ihre Strukturen für den nächsten Aufschwung vorbereiten wollen.
Was ein erfahrener Interim Einkaufsleiter jetzt leisten kann
Ein Interim Manager mit Einkaufs- und Supply-Chain-Expertise im Maschinenbau (https://www.klose-interim.de/interim-management-maschinenbau/) ist in dieser Übergangsphase kein Lückenfüller, sondern ein Beschleuniger. Er kennt die typischen Strukturen und Risiken von Maschinenbau-Lieferketten aus eigener Praxis – von der Komponentenbeschaffung über die Lieferantenqualifizierung bis zur Verhandlungsführung mit Tier-1- und Tier-2-Lieferanten.
Er kann innerhalb weniger Wochen eine belastbare Bestandsaufnahme des Lieferantenportfolios erstellen, geopolitische Abhängigkeiten identifizieren und Maßnahmen zur Diversifizierung einleiten – ohne die Lernkurve eines Neueinsteigenden, ohne monatelange Einarbeitung.
„Das Zwischenhoch, das wir gerade erleben, ist eine Atempause – kein Freibrief zum Zurücklehnen. Wer seinen Einkauf jetzt nicht strukturell stärkt, hat beim nächsten echten Aufschwung wieder dasselbe Problem wie in der letzten Krise. Ein erfahrener Interim Einkaufsleiter kann genau das anstoßen – mit sofortiger Wirkung und nachhaltiger Struktur.“ – Günter Klose, Inhaber Klose Interim Management
Nearshoring, Digitalisierung, Risikomanagement: Drei Baustellen, eine Führungsaufgabe
Maschinenbauunternehmen, die ihren Einkauf zukunftsfähig aufstellen wollen, stehen vor drei parallel laufenden Herausforderungen: der geografischen Diversifizierung ihrer Lieferantenbasis, der Digitalisierung von Beschaffungsprozessen und dem Aufbau strukturierter Risikomanagementprozesse, die auch geopolitische Schocks wie Handelskonflikte oder Regionalkriege einpreisen.
Gleichzeitig zeigt sich in der Branche ein wachsendes Interesse an generativer KI im Einkauf – etwa für automatisiertes Risikomonitoring komplexer Lieferketten –, auch wenn viele Unternehmen laut VDMA bislang eher in der Pilotphase als in der breiten Anwendung stecken.
Alle drei Aufgaben erfordern Führung, die beides kann: operative Exzellenz im Tagesgeschäft und strategische Gestaltungskraft auf Systemebene. Klose Interim Management aus Ronneburg vermittelt spezialisierte Führungskräfte für Einkauf, Supply Chain und Beschaffung – und stellt geeignete Interim Manager innerhalb des vom Kunden gewünschten Zeitrahmens vor, auf Wunsch bereits mit qualifizierten Kandidatenprofilen innerhalb von 48 Stunden.
Für Maschinenbauunternehmen, die die aktuelle fragile Erholungsphase nutzen wollen, um ihren Einkauf strategisch neu aufzustellen, kann dieser Vorsprung von entscheidender Bedeutung sein. Weitere Informationen finden Sie auf der Website von Klose Interim Management (https://www.klose-interim.de/).
Klose Interim Management mit Sitz in Ronneburg ist ein spezialisierter Provider für zeitlich befristete Führungskräfte in verschiedenen Unternehmensbereichen. Das von Günter Klose geführte Unternehmen vermittelt erfahrene Interim Manager insbesondere für Logistik, Einkauf, Supply Chain, Finanzen und Produktion sowie weitere Fachbereiche.
Mit der Bereitstellung passender Interim-Profile innerhalb von 48 Stunden bietet Klose Interim Management schnelle und flexible Lösungen bei Vakanzen, Transformationsprojekten, Restrukturierungen und Unternehmensexpansionen.
Kontakt
Klose Interim Management
Günter Klose
Birkenstr. 16
63549 Ronneburg
06184 9059315
https://www.klose-interim.de
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