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Leben mit dem Tod: Gedanken anlässlich der ARD-Themenwoche

Aus Anlass der ARD-Themenwoche anbei einige Gedanken zum „Leben mit dem Tod“.

Gedanken zu einem Leben mit dem Tod

Die ARD beschäftigt sich in der Themenwoche 2012 vom 17. bis 23. November mit dem immer noch tabuisierten Thema „Leben mit dem Tod“. Hierzu einige Gedankensplitter, die auf eigenem Trauer-Erfahren beruhen. Es sind Äußerungen, die keine Allgemeinverbindlichkeit beanspruchen, aber vielleicht bei dem einen oder anderen Anklang finden.

Leben mit dem Tod: Den Fortgegangenen festhalten oder ihn loslassen? Eine Alternative, die so nicht stimmt. Im Leben halte ich den anderen auch nicht ständig fest, dennoch bleiben wir verbunden.

Leben mit dem Tod: Trauer bedeutet auch, einen Teil des anderen zu behalten. Verlust der Trauer als endgültiger Verlust des geliebten Menschen? Nicht nur in der Trauer kann Verbundenheit fortbestehen.

Leben mit dem Tod: Abschied. Trennung der Herzen? Stirbt die Liebe? Wenn die Liebe nicht stirbt, wie kann dann der Mensch endgültig gestorben sein?

Leben mit dem Tod als Leben mit dem Tabu. Viele Freunde erzählen mir, sie haben ihre geliebten Verstorbenen nach dem Tod intensiv gefühlt, ihre Stimme gehört, sie gerochen, oder sie gesehen. Aber man spricht nicht darüber in der Öffentlichkeit. Leider. Dabei kann das Erleben eines solchen Kontakts so tröstlich sein.

Leben mit dem Tod: fortbestehende Sehnsucht. Doch ich will tapfer den Weg durch das Leben gehen.

Leben mit dem Tod: Schmerz und Trauer graben Tiefe in mich hinein. Sie kann zum Abgrund werden, in den ich stürze, oder zum Abgrund, in den die Nichtigkeiten fallen. Die Wunde kann zur Weite werden, die mich, unter Schmerzen, öffnet.

Leben mit dem Tod als Umformung im Leben. Vielleicht ein Wachsen? Vielleicht ein Schritt, den ich in der Trägheit meines Wohlbehagens nicht getan hätte? Wenn ein Schritt, dann ein schmerzhafter, den ich mir so nicht gewünscht habe.

Leben mit dem Tod: Die Fragen bleiben. Vielleicht werden sie eines Tages beantwortet. Oder sie sind nicht mehr von Bedeutung, stellen sich gar nicht mehr. Eine Bekannte hörte die glückliche Stimme meiner verstorbenen Frau: „Wenn ich das gewusst hätte …“.

Autor seit 1988. Seit 2010 spezialisiert auf die Bereiche natur- und geisteswissenschaftliche Erforschung von Nahtoderfahrungen, von spontanen Nachtodkontakten und vergleichbaren Phänomenen. In diesem Zusammenhang Veröffentlichungen im Internet und Printmedien.

Kontakt:
v. Kamp Christian
Christian v. Kamp
Benrather Schloßallee 17 D
40597 Düsseldorf
0211-54281022
reichin@aol.com
http://www.nachtodkontakte.net

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