Klassenzimmer in Deutschland spiegeln die Vielfalt der Gesellschaft wider: Die Heterogenität der Schülerinnen und Schüler ist eine zentrale Herausforderung der Bildungslandschaft. Schulen müssen darauf reagieren und Bedingungen schaffen, die Kinder und Jugendliche bei unterschiedlichen Voraussetzungen dennoch gleiche Chancen bieten. Eine Querschnittsaufgabe, bei der die Schulleitung eine tragende Rolle spielt. Welche Bausteine gehören zu diesem Weg? Wie können die Lehrkräfte, die Eltern und die Schülerinnen und Schüler einbezogen werden? Diesen Fragen widmeten sich Lehrerinnen und Lehrer mit Migrationsgeschichte aus verschiedenen Bundesländern im Rahmen eines offenen Vernetzungsprojektes, in Kooperation mit dem Cornelsen Verlag. Ein Leitfaden zur interkulturellen Schulentwicklung stellt die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit vor und bietet Schulleitungen und anderen Interessierten Anregungen bei der Entwicklung von Konzepten.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Vernetzungsprojektes sind in der Schulpraxis, in Behörden oder in der Wissenschaft tätig und in unterschiedlichen Netzwerken und Vereinen aktiv. Ziel der Initiative ist die Bündelung von Expertise zugunsten der Weiterentwicklung von Schule und Unterricht. Der Leitfaden „Interkulturelle Schulentwicklung“ betrachtet verschiedene Gruppen von Akteuren: die Leitungsebene, das Kollegium, die Eltern und die Schülerinnen und Schüler. Dabei werden unter anderem folgende Fragen angesprochen: Welche Aspekte sind bei der Personalentwicklung zu bedenken? Sind die Lehrkräfte mit im Boot, wenn es um das Thema Interkulturelle Bildung geht? Fühlen sich die Eltern an der Schule willkommen? Bekommen die Schülerinnen und Schüler Gelegenheit, ihre interkulturellen Erfahrungen im Unterricht einzubringen? Aufsätze heben Bedenkenswertes hervor, Checklisten helfen dabei festzustellen, was bereits umgesetzt wurde und wo Entwicklungsbedarf besteht. Die Initiative möchte zur Reflexion und zum Dialog über interkulturelle Öffnung anregen und konkrete Ideen für einzelne Schritte vermitteln.
Der Leitfaden „Interkulturelle Schulentwicklung“ steht zum Download bereit unter www.cornelsen.de/presse
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Der Cornelsen Verlag gehört zu den führenden Verlagen für Bildungsmedien in Deutschland. Das Verlagsprogramm reicht von Schulbüchern, Lernhilfen, Nachschlagewerken und Fachbüchern über Weiterbildungsveranstaltungen bis zu multimedialer Software und umfangreichen E-Learning-Angeboten. Das Verlagsprogramm umfasst 17.000 Titel. Gemeinsam mit den Marken Cornelsen Experimenta, Duden Schulbuch, Oldenbourg, Brigg Pädagogik, bsv/Patmos, Fraus, Sauerländer, Verlag an der Ruhr, Veritas sowie Volk und Wissen zählt der Cornelsen Verlag zu den Cornelsen Schulverlagen. Dort sind führende Verlage für Bildungsmedien in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Tschechien gebündelt. Cornelsen Verlag
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