Beim M+E Hochschulkongress Oberfranken werden aus regionalen Forschungserfolgen heimische Unternehmenserfolge
(Bamberg, 14.03.2013) Innovationen werden auch für oberfränkische Unternehmen immer wichtiger. Vor allem jetzt, wenn die Schwellenländer ihre Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten vorantreiben, allen voran China. Beim M+E Hochschulkongress Oberfranken, auf dem Gelände der Robert Bosch GmbH, loten Vertreter von Unternehmen und Hochschulen aus, wo und wie sie noch enger beim Wissens- und Technologietransfer kooperieren können. Initiator dieses Treffens sind die bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeber bayme vbm. Ihre Kooperationspartner sind hierbei die Hochschulen Coburg und Hof sowie die Universität Bayreuth und die Otto-Friedrich-Universität Bamberg.
„Gerade in Zeiten der Globalisierung bietet der Hochschulkongress eine Plattform, um den technologischen Fortschritt aus der Region auch in heimische Unter-nehmenserfolge umzusetzen“, sagt Dr. Hans Hoffmann, Vorstandsmitglied der bayme vbm Region Oberfranken-West und kaufmännischer Werkleiter der ROBERT BOSCH GmbH in Bamberg. „Wenn Firmen gemeinsam mit Hochschulen Produkte und Prozesse optimieren, sichern sie ihre Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit und damit auch ihren Erfolg“, so Hoffmann. Umgekehrt gelte für die Hochschulen: „Wenn diese den Innovationsbedarf der heimischen Betriebe genau kennen, können sie zielgerichtet Projekte initiieren, ihre Forschungsinfrastruktur besser auslasten und gegebenenfalls zusätzliche Forschungsgelder erschließen.“ Von diesem gegenseitigen Austausch würden nicht nur Wirtschaft und Wissenschaft profitieren, sondern ganz Oberfranken.
Neben der Vorstellung der TechnologieAllianzOberfranken präsentieren die vier Hochschulen ihre aktuelle Forschungsprojekte und -ergebnisse vor zahlreichen Unternehmensvertretern. Die Bayreuther referieren über das vom Bayerischen Wirtschaftsministerium geförderte Projekt Technologie-Roadmap Oberfranken. Die Otto-Friedrich-Universität Bamberg informiert, wie sich die Kommunikation am Arbeitsplatz effizienter gestalten lässt. Wie sich Effizienzpotenziale durch die richtige Auswahl und Nutzung von Standardsoftware im Unternehmen erschließen lassen, demonstriert die Hochschule Coburg in einem der Workshops. Die Hochschule Hof stellt ihr Institut für Materialwissenschaften vor. Der Hochschulkongress ist 2006 in Oberfranken gestartet. Seit 2011 findet der Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft in allen Regionen Bayerns statt.
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