Deutschland holt auf im Global Innovation Index 2016

Ulrike Stahl (Bildquelle: Ulrike Stahl)

Seit 2007 wird der Global Innovation Index erstellt. Die Cornell University veröffentlicht zusammen mit INSEAD The Business School for the World und WIPO, der Weltorganisation für geistiges Eigentum, diese Rangliste der Länder mit der höchsten Innovationskraft. Für die aktuelle Ausgabe wurden weltweit 128 Volkswirtschaften anhand von 82 ausgewählten Kriterien hinsichtlich ihrer Innovationsfähigkeit und -leistung eingestuft. Obwohl Deutschland sich 2016 mit Rang 10 gegenüber 2015 um zwei Plätze verbessert hat, gibt es beim Thema Innovation nach wie vor deutliche Defizite. Woran das liegt, beleuchtet die Kooperationsexpertin Ulrike Stahl: „Innovation umfasst einfach mehr als Erfinden“, so die Expertin. „Gemessen an den Patentanmeldungen liegt Deutschland im internationalen Vergleich mit USA und Japan in der Spitzengruppe. Es ist ein Erfinderland. Differenziert betrachtet jedoch ist eine Innovation weit mehr als eine Erfindung! Sie ist die breite Durchsetzung einer Neuerung am Markt. Während Erfindungen meist von Einzelpersonen gemacht werden, gelingen Innovationen nur durch Kooperation. Genau diese Kooperationsfähigkeit ist in der auf Leistung und Umsatzziele getrimmten deutschen Unternehmenslandschaft leider vielfach verloren gegangen.“

Vom Innovationskiller Konkurrenz zum Wir-Gefühl
„Jahrelang wurde der Individualismus einseitig gefördert – von der Erziehung über die Schule bis zur Personalentwicklung“, so Ulrike Stahl. „Kein Wunder also, dass sich das „not-invented-here-Syndrom“, also die Ablehnung von außen kommender Ideen, in Deutschland zum Innovationskiller entwickelt hat.“ Dahinter steht die vielfach vertretene Einstellung, so die Expertin, dass Erfolge nur wertvoll sind, wenn sie im eigenen Team oder in der eigenen Abteilung zu verzeichnen sind. Viele Menschen haben persönlich regelrecht Angst davor, dass andere schneller, besser, kreativer sein könnten. Und wenn man keine eigenen Erfolge vorweisen kann, steht man immer noch besser da, wenn die anderen auch nicht glänzen können. Also wird die Konkurrenz, die längst nicht erst beim Wettbewerber, sondern oftmals bereits intern an der Team- oder Abteilungsgrenze beginnt, möglichst klein gehalten. Übersehen wird dabei, dass Konkurrenz-Denken ein Null-Summen-Spiel ist. Langfristig gesehen gibt es im Unternehmen nur Verlierer – nicht nur was Innovationen anbelangt. Führungskräfte mit Weitblick haben es bereits erkannt, so Ulrike Stahl „Es ist dringend notwendig, dem Wir-Gedanken und der Kooperation mehr Aufmerksamkeit zu schenken.“

Kooperation als Überlebenswerkzeug für die Zukunft
Kooperationsfähigkeit ist nicht nur irgendein Softskill, sondern das Überlebenshandwerkszeug für die Zukunft. „Kooperation verändert die Perspektive und inspiriert, den zu verteilenden Kuchen größer zu machen, anstatt um den vorhandenen zu kämpfen. Kooperatives Handeln macht nicht nur Innovationen erst möglich, es bindet die kreativen Mitarbeiter auch ans Unternehmen. Es fördert das Wohlbefinden und schafft ein besseres Arbeitsklima“, davon ist Ulrike Stahl überzeugt. Sie weiß aber auch: „Natürlich geht dies alles nicht von heute auf morgen. Doch es lohnt sich! Wie das Vorrücken Deutschlands von Platz zwölf auf Platz zehn belegt. Man darf gespannt sein, wie kooperativ und innovativ sich Unternehmen, Führungskräfte und Mitarbeiter bis zum Erscheinen des Global Innovation Index 2017 weiter entwickeln.“

Ulrike Stahl denkt Kooperation nicht nur neu, sie lebt und lehrt sie auch. Mit ihrer in London lebenden Schwester hat sie über die Ländergrenzen hinweg ein gemeinsames Unternehmen aufgebaut. Über 2000 Unternehmer unterstützte sie bereits bei der Vernetzung und dem Geschäftsaufbau. Seit 12 Jahren trainiert und coacht die Wahl-Schweizerin Teams und Führungskräfte von DAX-Unternehmen und Mittelständlern weltweit. Studiert und gelernt hat sie den strukturiertesten Beruf der Welt: Dipl. Verwaltungswirtin. Sie liefert den Beweis, dass Struktur und Inspiration erfolgreiche Partner sind. www.ulrike-stahl.com

Firmenkontakt
Ulrike Stahl
Ulrike Stahl
Melchtaler Strasse 40
6073 Flüeli-Ranft
044-5860009
office@ulrikestahl.de
http://www.ulrike-stahl.com

Pressekontakt
MM-PR GmbH
Carina Quast
Markt 21
95615 Marktredwitz
09231/96370
09231/63645
info@mm-pr.de
http://www.mm-pr.de

Hasselwander-PR

PR-Neuigkeiten: Das individuelle Partnernetzwerk

Recent Posts

Neuvorstellung NavVis VLX 4: Ein Meilenstein für dynamisches Reality Capture mit außergewöhnlichem Detailgrad und hoher Geschwindigkeit

NavVis VLX 4München, 14. September 2026 – NavVis ist die Source of Spatial Truth für…

3 Stunden ago

KI in der Arztpraxis: Medis Münster gibt Orientierung

Münsteraner Ärzteverbund informiert zu KI-Anwendungen, Praxissoftware und digitaler Sichtbarkeit im Praxisalltag – aus der Praxis…

3 Stunden ago

Tenable integriert Claude Mythos 5 in die Exposure-Management-Plattform Tenable One

Die Anbindung an Anthropic bildet die Basis für Tenable One Adversary View und hilft Sicherheitsteams,…

4 Stunden ago

Schnäppchenpreis ! Baugrundstücke am Meer erschlossen 423m² KP 99000,00 €

Nur noch zwei Baugrundstücke ca 200 m zum Meer ! Sofortige Bebauung möglich aber nicht…

4 Stunden ago

Privatumzug in Berlin: Gute Planung spart Zeit und Aufwand

Pinguin Umzüge unterstützt Berliner Haushalte bei privaten Umzügen mit Transport, Möbelmontage und individuell planbaren Zusatzleistungen.…

4 Stunden ago

Klarheit statt Marketing: neues ESG-Portal startet

Fünf Rechner-Tools und unabhängige Redaktion helfen Anlegern, nachhaltige Geldanlagen selbst fundiert zu bewerten – jenseits…

4 Stunden ago