HPV-Impfung rettet Leben: Ein Piks mit Langzeitschutz

Warum Mädchen und Jungen sich gegen HPV impfen lassen sollten

Apotheken klären auf: HPV-Impfung ist für Mädchen und Jungen wichtig! (Bildquelle: © LAV/canva)

Mainz – Anlässlich des Internationalen Tages der Kinderkrebsforschung am 15. Februar macht der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV auf die Bedeutung der HPV-Impfung aufmerksam. Die Impfung gegen Humane Papillomviren (HPV) kann das Risiko für mehrere Krebsarten deutlich senken – und schützt Mädchen wie Jungen gleichermaßen.

Humane Papillomviren sind weit verbreitet und werden meist unbemerkt übertragen. Einige HPV-Typen können jedoch schwere Erkrankungen auslösen, darunter Gebärmutterhalskrebs sowie Krebs im Mund-, Rachen- und Analbereich. „Die HPV-Impfung ist ein wichtiger Baustein der Krebsprävention und ein echter medizinischer Fortschritt“, erklärt Petra Engel-Djabarian, Mitglied im Vorstand des Apothekerverbandes Rheinland-Pfalz – LAV. „Mit einer frühzeitigen Impfung können wir Jugendliche wirksam vor späteren Krebserkrankungen schützen.“ Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die HPV-Impfung für alle Mädchen und Jungen im Alter von 9 bis 14 Jahren. Nachholimpfungen sind bis zum 18. Geburtstag möglich. Besonders wirksam ist die Impfung, wenn sie vor den ersten sexuellen Kontakten erfolgt. Die Kosten werden von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

„Es ist wichtig, offen und sachlich über HPV aufzuklären und bestehende Tabus abzubauen“, betont Engel-Djabarian. „Eltern, Großeltern, Lehrkräfte und andere Bezugspersonen tragen eine entscheidende Verantwortung, Jugendliche über die-se Schutzmöglichkeit zu informieren.“ Je höher die Impfquote, desto stärker lasse sich die Verbreitung der Viren eindämmen – und desto mehr Krebsfälle könnten in Zukunft verhindert werden.

Auch Apotheken spielen dabei eine wichtige Rolle. Sie sind leicht erreichbar, beraten niedrigschwellig und können im Alltag über Nutzen, Sicherheit und Ablauf der Impfung informieren. „Viele Fragen zur HPV-Impfung lassen sich im persönlichen Gespräch klären“, so Engel-Djabarian.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz – LAV ruft daher alle Eltern und Erziehungsberechtigten auf, den Impfstatus ihrer Kinder zu überprüfen und hier das Gespräch mit Ärztin, Arzt oder in der Apotheke zu suchen. „Die HPV-Impfung ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder – ein kleiner Piks mit großem, lebenslangem Schutz“, so Engel-Djabarian abschließend.

Hintergrund:
Humane Papillomviren (HPV) sind eine Gruppe weit verbreiteter Viren. Bestimmte Typen können Krebserkrankungen verursachen, insbesondere Gebärmutterhals-krebs, aber auch Krebs im Mund-, Rachen- und Analbereich. Die HPV-Impfung wird von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen und gilt als sicher und wirk-sam. Sie ist Teil der öffentlichen Krebsprävention.

Der Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV vertritt die Interessen der selbstständigen Apothekerinnen und Apotheker in Rheinland-Pfalz. Er ist Vertragspartner der Krankenkassen und schließt mit diesen Verträge ab. Von den rund 800 Apothekenleitern sind rund 95 Prozent freiwillige Mitglieder im Verband.

Kontakt
Apothekerverband Rheinland-Pfalz e. V. – LAV
Petra Engel-Djabarian
Terrassenstr. 18
55116 Mainz
06131 20491-0
www.lav-rp.de

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