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Hormontherapie in Mainz: Funktioniert Ihre Schilddrüse?

Hormone der Schilddrüse haben Einfluss auf den gesamten Stoffwechsel

Der Mainzer Endokrinologe Prof. Dr. Wüster führt Tests in seinem Labor durch. (Bildquelle: © Nobilior – Fotolia)

Der gesamte Stoffwechsel wird von den Hormonen der Schilddrüse (http://www.prof-wuester.de/blog/hormontherapie-in-mainz-funktioniert-ihre-schilddruese/) bestimmt. Die Auswirkungen einer Schilddrüsenüberfunktion oder Schilddrüsenunterfunktion sind daher vielfältig: Verdauung, Libido, allgemeines Wohlbefinden bzw. die Stimmung, Konzentrationsfähigkeit. Die Symptome sind typisch und sollten ernst genommen werden. Prof. Dr. Christian Wüster, niedergelassener Endokrinologe in Mainz, führt in seinem Praxislabor Schilddrüsentests durch. Diese Tests liefern zügig sehr zuverlässige und präzise Informationen. Auf der Grundlage dieser Ergebnisse plant der Endokrinologe (http://www.prof-wuester.de/praxis.html) zusammen mit seinen Patienten die Schilddrüsen Therapie.

Mainzer Endokrinologe führt in seinem Praxislabor Schilddrüsentests durch

Die Schilddrüse (lateinisch Glandula thyreoida oder Glandula thyroidea) ist eine sehr bedeutende Hormondrüse, die sich beim Menschen unterhalb des Kehlkopfes und unmittelbar vor der Luftröhre befindet. Sie hat die Form eines Schmetterlings. Die Schilddrüse speichert Jod und bildet die jodhaltigen Hormone Thyroxin und Trijodthyronin sowie das Hormon Calcitonin. Die jodhaltigen Hormone spielen eine zentrale Rolle im Blick auf den Energiestoffwechsels. Insbesondere steuern sie das Wachstum. Das Schilddrüsenhormon Calcitonin sorgt dabei für eine nachhaltige Stabilität, indem es für die Einlagerung von Calcium und Phosphat in den Knochen sorgt, die Bestimmung dient als Tumormarker des C-Cell-Carcinoms der Schilddrüse.

Funktioniert die Schilddrüse nicht, können zahlreiche Krankheiten die Folge sein

Bei fast jedem dritten Mensch funktioniert die Schilddrüse nicht einwandfrei. Nicht immer führt eine Schilddrüsenerkrankung zu einer Beeinträchtigung des Patienten. Ein Kropf (Struma) beispielsweise hat nicht unbedingt Auswirkungen auf das Wohlbefinden eines Menschen. Die Folgen einer Schilddrüsenerkrankung können aber auch gravierend sein. Im Überblick: Information über Erkrankungen, die eine in ihrer Funktion gestörte Schilddrüse (http://www.prof-wuester.de/blog/schilddruese/) hervorrufen kann:

Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)
– Ursache: Die Schilddrüse produziert zu viel Thyroxin und Trijodthyronin.
– Symptome: Vergrößerte Schilddrüse, Gewichtsverlust, Nervosität, Zittern, Durchfälle, Schwitzen.
– Therapie: Behandlung mit Medikamenten (Thyreostatika). Gegebenenfalls Radiojodtherapie. In seltenen Fällen ist eine Operation anzuraten.

Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose)
– Ursache: Mangelnde Versorgung des Körpers mit dem Schilddrüsenhormonen Trijodthyronin und Thyroxin.
– Symptome: Da der Stoffwechsel des Körpers durch die hormonelle Unterversorgung langsamer verläuft, sind Antriebslosigkeit, geringe körperliche und geistige Leistungsfähigkeit die Folge.
– Therapie: Mit Medikamenten (Hormontherapie) gut zu behandeln.

Kropf (Struma)
– Ursache: Vergrößert sich die Schilddrüse, entsteht ein sogenannter Kropf, medizinisch Struma genannt. Zumeist ist Jodmangel die Ursache.
– Symptome: Struma bedeutet übersetzt (lat.) „Drüsenschwellung am Hals“. Die Schilddrüse vergrößert sich. Rund 30 Prozent der Deutschen haben einen Kropf. Frauen sind 4-5 mal häufiger von einem Kropf betroffen.
– Therapie: Ziel der Therapie ist eine Schilddrüse mit normaler Größe. Ein Kropf kann mit Medikamenten (die Jod sowie die Schilddrüsenhormone Levothyroxin und Thyroxin enthalten können) sehr gut behandelt werden. Weitere Therapieformen: Operation der Schilddrüse und Bestrahlung.

Morbus Basedow (Basedowsche Krankheit)
– Ursache: Autoimmunkrankheit der Schilddrüse, die oft mit einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose), einem Kropf (Struma) einher geht.
– Symptome: Schlaflosigkeit, Nervosität, Gereiztheit, Zittern, Unruhe, Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Engegefühl, Unfruchtbarkeit, Osteoporose.
– Therapie: Die Therapie der Basedowschen Krankheit erfolgt überwiegend mittels Radiojodtherapie (radioaktive Therapie) oder Operation.

Hashimoto Thyreoiditis (autoimmune Schilddrüsenentzündung)
– Ursache: Autoimmunerkrankung der Schilddrüse. Antikörper richten sich gegen das Schilddrüsengewebe. Die Folge ist eine Entzündung. Schilddrüsenhormone können nicht mehr in ausreichendem Maße produziert werden (Schilddrüsenunterfunktion). Die Hashimoto Thyreoiditis verläuft sehr unterschiedlich. Frauen sind weitaus häufiger betroffen als Männer. Vielfältige Ursachen – genetische Vorbelastung, Infektionen, hohe physische und psychische Belastung.
– Symptome: Typische Symptome der Schilddrüsenüberfunktion treten auf.
– Therapie: Zentrale Therapie ist die Behandlung der Schilddrüsenunterfunktion mit dem Hormon Thyroxin.

Schilddrüsenkarzinom (Schilddrüsenkrebs)
– Ursache: Die Ursachen sind nicht vollständig geklärt. Strahlung, Jodmangel können Ursache sein.
– Symptome: Knotenbildung, Vergrößerung im Bereich der Schilddrüse. Oft in Verbindung mit Heiserkeit.
– Therapie: Operation und Radiojodtherapie.

Hyperparathyreoidismus (HPT – Funktionsstörung der Nebenschilddrüsen)
– Ursache: Gutartige Wucherung und Überfunktion der Nebenschilddrüse.
– Symptome: Durch einen Überschuss an Parathormon steigt der Kalziumspiegel im Blut an.
– Therapie: Der Hyperparathyreodismus wird vorwiegend operativ behandelt.

Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie: Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose. Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann. Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.

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