Categories: Allgemein

Hilfe bei Reizdarmsyndrom

München, 12. Dezember 2012 – Wer ständig Bauchschmerzen hat und das Haus nicht verlassen kann, weil eine Toilette fehlt, leidet körperlich und seelisch. Claudia Galler, Gesundheitsredakteurin von Deutschlands größter Arztempfehlung jameda (http://www.jameda.de), informiert über das Reizdarmsyndrom und Möglichkeiten der Behandlung.

Der Reizdarm schränkt den Alltag der Betroffenen ein
Menschen mit Reizdarmsyndrom leiden unter Verdauungsstörungen im Dünn- und Dickdarm, ohne dass eine organische Ursache dafür vorliegt. Sie werden geplagt von Bauchschmerzen, Krämpfen, Durchfall oder Verstopfung, Blähungen und übermäßiger Schleimbildung im Darm. Die einzelnen Krankheitszeichen können wechseln und unterschiedlich stark auftreten. Nach der Stuhlentleerung und nachts bessern sich die Symptome. Menschen mit Reizdarmsyndrom sind häufig müde und erschöpft, ihr Alltag ist eingeschränkt, Unternehmungen werden oft davon bestimmt, wie schnell die nächste Toilette erreichbar ist. Die Erkrankung kann über Jahre bestehen, gefährlich ist sie jedoch nicht. Andere Bezeichnungen für das Reizdarmsyndrom sind Irritabler Kolon oder Irritable Bowel Syndrom (IBS).

Schmerzen im Darm werden deutlicher wahrgenommen
Etwa 10-25% der Bevölkerung in Deutschland leiden unter dem Reizdarmsyndrom, Frauen sind doppelt so oft betroffen. Die Ursachen der Verdauungsstörungen sind nicht eindeutig geklärt. Man nimmt an, dass mehrere Faktoren an der Entstehung beteiligt sind. Auffällig ist, dass Betroffene Schmerzen im Magen-Darm-Bereich schneller und deutlicher wahrnehmen als gesunde Personen. Sie reagieren selbst auf eine sanfte Dehnung von Magen und Darm schmerzempfindlich. Grund dafür könnte ein gestörter Stoffwechsel des Botenstoffs Serotonin sein, der im darmeigenen Nervensystem (Bauchhirn) wichtige Aufgaben übernimmt. Daneben können Stress und körperliche Belastung, Bakterien, Entzündungen oder eine erbliche Vorbelastung die Entstehung eines Reizdarmsyndroms fördern.

Diagnose des Reizdarmsyndroms nach dem Ausschlussverfahren
Die Diagnose „Reizdarmsyndrom“ wird gestellt, wenn drei Anzeichen gegeben sind: Der Betroffene ist länger als drei Monate von Beschwerden wie Krämpfen, Schmerzen und verändertem Stuhlgang geplagt, sein Leidensdruck ist so hoch, dass er einen Arzt aufsucht, und andere Erkrankungen können ausgeschlossen werden wie Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Krebs, Zöliakie oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten gegenüber Laktose oder Fruktose.

Ernährung anpassen und Stress abbauen
Die Behandlung eines Reizdarms richtet sich ganz nach den individuell auftretenden Symptomen. Entspannung und weniger Stress sowie eine angepasste Ernährung helfen, den Darm zu entlasten. Betroffene sollten eher kleine Portionen essen, dafür öfter am Tag. Fettreduzierte Kost ist oft bekömmlicher, doch grundsätzlich gilt für Reizdarm-Patienten: Das, was gut tut, ist richtig.

Welche Medikamente helfen bei Reizdarmsyndrom?
Ätherische Öle wie Anis, Fenchel, Kümmel und Pfefferminze wirken entkrampfend und verdauungsfördernd. Sie können als Tee oder als ölgefüllte Kapseln eingenommen werden. Auch Zubereitungen aus Kamille, Schafgarbe, Schleifenblume und Angelikawurzel helfen bei Magen-Darm-Beschwerden. Gegen starken Durchfall können Flohsamen, getrocknete Hefen oder der Wirkstoff Loperamid eingenommen werden. Bei Verstopfung werden Macrogole und Ballaststoffe zusammen mit ausreichend Flüssigkeit empfohlen. Lindernd bei Blähungen wirken Dimeticon- und Simeticon-Präparate, der Wirkstoff Butylscopolamin löst Magen-Darm-Krämpfe.

Sollten Sie Symptome an sich entdecken, die auf das Reizdarmsyndrom hinweisen, sollten Sie einen Arzt aufsuchen. Gute bewertete Gastroenterologen finden Sie z.B. auf jameda (http://www.jameda.de/aerzte/gastroenterologen/fachgebiet/).

Über die jameda GmbH:
jameda ist Deutschlands größte Arztempfehlung. Mehr als 2 Mio. Patienten monatlich suchen auf jameda nach genau dem richtigen Arzt für sich. Dabei helfen ihnen die Empfehlungen anderer Patienten, die von den Ärzten bereitgestellten Informationen sowie zahlreiche Filtermöglichkeiten. Ärzte haben die Möglichkeit, ihre Praxis auf jameda vorzustellen und umfassend über ihr Leistungsspektrum zu informieren. Datenbasis bilden bundesweit rund 250.000 Ärzte und 230.000 Institute und Heilberufler. jameda ist eine 100-prozentige Tochter der börsennotierten Tomorrow Focus AG mit Hubert Burda Media als Hauptaktionär.

Kontakt:
jameda GmbH
Elke Ruppert
Klenzestraße 57b
80469 München
089/2000 185 85
presse@jameda.de
http://www.jameda.de

Hasselwander-PR

PR-Neuigkeiten: Das individuelle Partnernetzwerk

Share
Published by
Hasselwander-PR

Recent Posts

Entscheide dich für mehr Lebensfreude

In Podcastfolge 3228 von „Ergebnisorientiert“ geht es um bewusste Entscheidungen für mehr Lebensfreude und Inspiration.…

48 Minuten ago

Lukas Frahm feiert 2 Jahre Festpreisentrümpelung & Haushaltsauflösung mit 14 Tage Termingarantie bei einer Entrümpelung in Dresden

Inhaber Lukas Frahm blickt auf zwei Jahre mit seiner Festpreisentrümpelung & Haushaltsauflösung in Dresden zurück.…

13 Stunden ago

Make-up-Artist-Ausbildung in Frankfurt: CATWALK verbindet Erfahrung, Praxis und Kreativität

Make-up-Artist-Ausbildung in Frankfurt Make-up-Artist-Ausbildung in Frankfurt: CATWALK verbindet Erfahrung, Praxis und Kreativität (Bildquelle: Fabian Otto)Make-up-Artist-Ausbildung…

13 Stunden ago

Startup-Kommunikation mit Gründungs- und Tech-Kompetenz

HAGENLOCHER PR verbindet Kompetenz in Gründungsberatung, journalistische Praxis und langjährige Kommunikationserfahrung in Software, Hardware und…

14 Stunden ago

„Emanuell Charis ist ein wertvoller Schatz“ – wer ist die Frau an seiner Seite?

Der berühmte und erfolgreiche Hellseher Emanuell Charis kommt mit einer eleganten Begleiterin zu einem Club…

14 Stunden ago

FIX&FLIP LIVE in Bremen: Oliver Fischer und Stargast Joey Kelly begeistern 272 Teilnehmer

Wie sich aus in die Jahre gekommenen Wohnungen und Häusern profitabel bezahlbarer Wohnraum für junge…

14 Stunden ago