Hoffnung für Patienten mit Herzmuskelschwäche
sup.- Etwa zwei Mio. Menschen leiden in Deutschland unter einer Herzmuskelschwäche, sie ist eine der häufigsten Erkrankungen mit Todesfolge. Bislang lässt sich der Krankheitsverlauf nur hinauszögern, eine Heilung ist jedoch nicht möglich. Forschern der Universitätsmedizin Göttingen (UMG) ist es jetzt gelungen, mit einem „Herzpflaster“, bestehend aus einem Gewebeverband schlagender Herzmuskelzellen aus dem Labor, einen Wiederaufbau des erkrankten Herzmuskels zu bewirken. Die hierzu erforderlichen Herzmuskelzellen sind aus menschlichen Stammzellen gewonnen worden. Das innovative Verfahren zur „Herzreparatur“, das nun in einer klinischen Studie getestet werden soll, unterstreicht den hohen Stellenwert von Stammzellen für den Fortschritt in der Medizin. Die für therapeutische Zwecke wertvollsten Stammzellen können aus der Nabelschnur von Säuglingen gewonnen werden. Sie sind im Vergleich zu Stammzellen von Erwachsenen vital sowie unbelastet und besitzen ein hohes Vermehrungs- sowie Spezialisierungspotenzial. Weitere Infos unter www.vita34.de.
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