Kombination von Energieträgern liegt im Trend
sup.- Die Deutschen entwickeln sich zu Kombinations-Künstlern, wenn es um die Wärme in den eigenen vier Wänden geht. 57 Prozent wünschen sich laut einer repräsentativen forsa-Umfrage eine Heizungsanlage, die mit einem Mix aus konventionellen und erneuerbaren Energien betrieben wird. 25 Prozent der Befragten würden auf die bisherigen Brennstoffe wie Öl und Gas am liebsten ganz verzichten, während lediglich zehn Prozent auch in Zukunft ausschließlich auf diese fossilen Energieträger setzen. Der Trend zum Kombinieren wird forciert durch die staatliche Förderung regenerativer Heizkonzepte, bei denen beispielsweise Solaranlagen oder Wärmepumpen einen Großteil der Heizungs- und Warmwasseraufgaben übernehmen. Die jährlichen Wohnnebenkosten für Energie können durch diese so genannten Hybridsysteme deutlich reduziert werden.
Ob der konventionelle Anteil der Kombi-Heizungen durch Erdgas, Flüssiggas oder Heizöl abgedeckt wird, spielt dank der Flexibilität heutiger Heiztechnik keine Rolle. Das bedeutet, dass diese effiziente Art des Heizens mit mehreren Energiequellen auch in Regionen ohne Anschluss ans allgemeine Gasleitungsnetz realisierbar ist. So liegt z. B. das Zusammenspiel eines modernen Ölbrennwertkessels im Keller mit Solarkollektoren auf dem Dach längst im Trend als eine der weitverbreiteten Varianten der Hybridheizung. Die Wärmeleistung für warmes Wasser und einen hohen Anteil der Raumbeheizung wird dann weitgehend über die Kollektoren abgedeckt, so dass der Heizkessel nur noch in wenigen Monaten des Jahres in Aktion treten muss.
Hausbesitzer, die sich durch ein Hybridsystem so weit wie möglich von den Preisschwankungen auf den internationalen Energiemärkten unabhängig machen wollen, sollten konsequenterweise auch andere unnötige Ausgaben für Wärme vermeiden. Die Chance dazu gibt es schon beim Kauf der Energie: Bei einer Anlieferung leitungsunabhängiger Brennstoffe im Tankwagen besteht die Möglichkeit, das RAL-Gütezeichen Energiehandel als zuverlässiges Qualitätsmerkmal zu nutzen. Brennstoffhändler mit dieser Auszeichnung müssen kontinuierliche Kontrollen ihrer Abrechnungsmodalitäten sowie der Zähleranlagen an den Lieferfahrzeugen durch externe Gutachter akzeptieren. Falsch erfasste Füllmengen aufgrund fehlerhafter Messgeräte würden dabei schnell entdeckt werden. Das gilt für Heizölhändler ebenso wie für die Anbieter von Flüssiggas oder Pellets (www.guetezeichen-energiehandel.de). Das RAL-Gütezeichen verbessert auf diese Weise den Verbraucherschutz und sichert das gemeinsame Einsparpotenzial kombinierter Energieträger.
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