10. Bayerischer Finanzgipfel in München
(Mynewsdesk) München, 24. Oktober 2016 – GVB-Präsident Jürgen Gros hat sich heute beim 10. Bayerischen Finanzgipfel in München für ein Umdenken in der Finanzmarktregulierung stark gemacht. „Wir brauchen eine verhältnismäßigere Regelsetzung, die Größe, Geschäftsmodell und Risikoprofil von Kreditinstituten gerecht wird“, forderte Gros bei der Veranstaltung im Rahmen einer Podiumsdiskussion. Politisches Ziel müsse es sein, insbesondere Regionalbanken von Vorschriften zu befreien, die einen hohen Aufwand verursachen, aber keinen wesentlichen Beitrag zur Finanzstabilität leisten.
Der Verbandspräsident machte deutlich, dass die ausufernde und undifferenzierte Regulierung die Zukunft von regional tätigen Instituten gefährdet. Die rund 400 neuen oder novellierten Finanzmarktregeln aus den vergangenen Jahren hätten dazu geführt, dass die Bürokratiekosten allein bei den bayerischen Volksbanken und Raiffeisenbanken auf rund 138 Millionen Euro pro Jahr angestiegen sind. Das Resultat: „Die Bankenregulierung belastet nicht nur kleine und mittlere Banken enorm. Sie bedroht auch die Realwirtschaft, weil sie den Eigenkapitalaufbau bei den Banken erschwert. Dadurch büßen sie Spielraum bei der Kreditvergabe an Mittelstand und Privatpersonen ein“, so Gros.
Der GVB-Präsident trat beim Finanzgipfel zudem Kritik am dreigliedrigen deutschen Bankensystem entgegen. „Es ist nicht Aufgabe von Aufsehern und Ratingagenturen, darüber zu befinden, ob Deutschland ‚overbanked‘ ist“, stellte Gros klar. „Die Kunden entscheiden, welche Geschäftsmodelle sie attraktiv finden. Und das der Volksbanken und Raiffeisenbanken zählt unzweifelhaft dazu“, hob Gros hervor. Er reagierte damit auf entsprechende Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi und der Ratingagentur Standard & Poor’s in den vergangenen Wochen.
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