Genetec nennt Trends für physische Sicherheit 2024

IT- und physische Sicherheitsteams schließen sich stärker zusammen, die Nachfrage nach hybriden Cloud-Lösungen steigt, die Modernisierung der Zutrittskontrolle wird zur Top-Priorität, physische Sicherheitslösungen mit integrierten Analyse- und Automatisierungsfunktionen brechen Silos auf.

Frankfurt, 15. Januar 2024 – Genetec Inc. (https://www.genetec.com/de/) („Genetec“), ein führender Technologie-Anbieter für vereinheitlichtes Sicherheitsmanagement, prognostiziert vier Kerntrends für die physische Sicherheitsbranche.

1) IT- und physische Sicherheitsteams stärker vereint

Im kommenden Jahr werden Unternehmen die Zusammenarbeit zwischen IT- und physischen Sicherheitsteams optimieren. Die Zusammenführung dieser beiden Kompetenzzentren minimiert das Risiko und optimiert die Daten im gesamten Unternehmen.

Führungskräfte für physische Sicherheit integrieren zunehmend IT-Fachwissen in ihre Abteilung. Gleichzeitig erweitert sich Security Operations (SecOps), um physische Sicherheitsrisiken anzugehen und Daten aus beiden Abteilungen zu nutzen. Mehr und mehr wird die IT-Abteilung die physische Sicherheit integrieren und die Aufsicht über die physischen Sicherheitsanforderungen übernehmen.

Der Bedarf an vereinheitlichten Cloud-Lösungen für physische Sicherheit steigt durch die zunehmende, abteilungsübergreifende Zusammenarbeit. Eine vereinheitlichte und vernetzte Sichtweise hilft den Teams, ein vollständiges Bild über alle Systeme zu erhalten. Dadurch werden Unternehmen resilienter gegen sich verändernde Bedrohungen, während sie gleichzeitig die Daten effektiver nutzen können.

2) Modernisierung der Zutrittskontrolle hat höchste Priorität

Die Modernisierung der Zutrittskontrolle hat dieses Jahr höchste Priorität bei Technologieinvestitionen. Um die Komplexität von Upgrades zu verringern, steigen viele Unternehmen auf ein Hybrid-Cloud-Modell um und setzen cloud-fähige Zutrittskontrolllösungen ein. Dies ermöglicht kontinuierliche Innovationen und Cybersecurity-Updates, die die Sicherheit – von den Eintrittstüren bis zu den Netzwerken – erhöhen.

Ebenso steigt die Nachfrage nach offenen Zutrittskontrolllösungen. Denn die Unternehmen benötigen Flexibilität, um relevante neue Technologien in ihre Bestandssysteme zu integrieren. Das Spektrum reicht dabei von Gebäudemanagementsystemen über Sicherheitslösungen bis hin zu mobilen Zutrittsberechtigungen.

Viele Unternehmen stoßen bei der Verwaltung von einzelnen Video- und Zutrittskontrollsystemen an ihre Grenzen. Vereinheitlichte Systeme erhöhen die Effizienz der Teams. Sie vereinfachen das Monitoring und die Wartung und führen zu besseren Ergebnissen und Kosteneinsparungen im gesamten Unternehmen.

3) Steigender Einsatz von Hybrid-Cloud-Anwendungen erfordert Partner

In diesem Jahr wird die physische Sicherheitsbranche einen starken Anstieg der Hybrid-Cloud-Einführung in mittleren und großen Unternehmen erleben. Eine kürzlich von Genetec durchgeführte Umfrage unter mehr als 5.500 Fachleuten für physische Sicherheit ergab, dass 44 % der Unternehmen bereits mehr als ein Viertel ihrer Lösungen für physische Sicherheit in einer Cloud- oder Hybrid-Cloud-Umgebung betreiben. Und 60 % der Unternehmen geben an, dass sie Hybrid-Cloud als langfristige Strategie bevorzugen.

Mit zunehmender Cloud-Akzeptanz wird das Interesse an neuen Plug-and-Play-Anwendungen für die Cloud wachsen. Sie vereinfachen nicht nur den Zugang zu Cloud-Diensten, sondern erhöhen auch die Rechenleistung am Edge.
Auch die Nutzung von Cloud-Daten und die damit verbundenen Kosten werden stärker in den Fokus rücken. Es kommen zunehmend Cloud-Lösungen zum Einsatz, um Inhalte mit hohem Datenvolumen, wie Videos, zu speichern.

Unternehmen brauchen dazu das Fachwissen von Vertriebspartnern. Diese können über Sicherheitslösungen hinaus zusätzliche Anwendungsfälle aufzeigen, um die Investitionen in die Hybrid-Cloud besser zu nutzen. Das bietet eine lukrative Gelegenheit für Partner, zusätzliche Services zu entwickeln, die Kunden bei der Bewältigung der neuen Herausforderungen unterstützen und gleichzeitig ein nachhaltiges, wiederkehrendes Geschäft generieren.

4) Silos durch physische Sicherheitslösungen aufbrechen

Der Markt verzeichnet einen starken Anstieg an Geräten für physische Sicherheit und Sensoren für das industrielle Internet der Dinge (IIoT). Unternehmen aus verschiedenen Branchen setzen diese Technologien verstärkt ein. Einerseits können sie so die Datenvielfalt für ihre Security Deployments steigern, andererseits Silos zwischen Systemen aufbrechen und wertvolle Informationen abrufen.
Unternehmen, die sich für eine API-zentrierte, offene Architektur und einen vereinheitlichten Ansatz entscheiden, profitieren langfristig. Sie können unterschiedliche Datenquellen kombinieren und analysieren, um neue Strategien zu entwickeln und die Rendite über alle technischen Investitionen hinweg zu maximieren.

Angesichts der rasant steigenden Datenvolumina digitalisieren und automatisieren Unternehmen zunehmend ihre Arbeitsabläufe und suchen nach Möglichkeiten, ihre Mitarbeiter zu unterstützen. Daher steigt in diesem Jahr die Nachfrage nach physischen Sicherheitslösungen mit integrierten Analysen, Automatisierungsfunktionen und visuellen Dashboards.

Weitere Informationen über die Trends für physische Sicherheit 2024 finden Sie unter https://www.genetec.com/de/blog/branchen/trends-in-der-physischen-sicherheitsbranche-2024

Genetec ist ein global agierendes Technologieunternehmen, das seit über 25 Jahren die physische Sicherheitsbranche maßgeblich verändert hat. Das Unternehmen entwickelt Lösungen, um die Sicherheit, Informationen und Betriebsabläufe von Unternehmen, Behörden und Kommunen zu optimieren. Die zentrale Lösung Security Center ist eine Plattform mit offener Architektur, die IP-basierte Videoüberwachung, Zutrittskontrolle, automatische Nummernschilderkennung (ALPR), Kommunikation und Analyse vereinheitlicht. Genetec wurde 1997 gegründet und hat seinen Hauptsitz in Montreal, Kanada. Das Unternehmen betreut seine Kunden über ein umfangreiches Netzwerk aus zertifizierten Vertriebspartnern und Beratern in über 159 Ländern.

Weitere Informationen über Genetec gibt es unter www.genetec.de.

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