Ertrag-pro-Fläche-Bilanz spricht für Palmöl
sup.- Der Anbau von Palmöl zerstört wegen des Flächenbedarfs für die Plantagen wertvollen Regenwald, so ein oft erhobener Vorwurf. Sollte Palmöl, das in der Herstellung von Lebensmitteln, Kosmetika und anderen Produkten eine wichtige Rolle spielt, deshalb durch andere Pflanzenfette ersetzt werden? Nein, sagen Umweltschutzverbände wie der World Wildlife Fund (WWF). Sinnvoller sei es, den Palmölanbau weltweit in international anerkannte und streng überwachte Zertifizierungssysteme einzubinden. So lässt sich die Einhaltung ökologischer und sozialer Standards auf den Plantagen und über die gesamte Lieferkette kontrollieren. Die Verwendung z. B. von Raps, Sonnenblume, Kokos oder Soja wäre dagegen kein Gewinn für die Umwelt, weil die Ertragseffizienz bei diesen pflanzlichen Rohstoff-Alternativen wesentlich schlechter ausfällt: „Es würden mehr Flächen benötigt, es entstünden mehr Treibhausgasemissionen und es wären mehr Arten bedroht“, so der WWF. Informationen zur Ertrag-pro-Fläche-Bilanz der fettliefernden Nutzpflanzen gibt es unter www.forumpalmoel.org.
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