Der Termin steht: Am 27. Juli um 6 Uhr früh wird die Felbertauernstraße geöffnet. Pünktlich zur Hauptreisewelle und dem Ferienbeginn in Baden-Württemberg und Bayern ist die kürzeste Nord-Süd-Verbindung wieder frei befahrbar. Die Passstraße, die von Mittersill im Salzburger Land über den Alpenhauptkamm führt, war am 14. Mai nach einem Felssturz gesperrt worden. Sie wird als preisgünstige Alternative zu Brenner oder Tauernautobahn besonders gern von Urlaubern genutzt, die auf dem Weg in den Süden sind.
„Wir sind stolz, froh und erleichtert, dass wir die Felbertauernstraße rechtzeitig zur Hauptreisezeit wieder eröffnen können“, sagt Vorstandsdirektor Mag. Karl Poppeller. Sein Dank gilt allen Mitarbeitern, Firmen und Expertenteams, die zum Teil rund um die Uhr im Einsatz waren, um „das Unmögliche möglich zu machen“. In der Rekordzeit von nur elf Wochen wurde eine neue Trasse angelegt. Sie ist 1,5 Kilometer lang und macht einen Bogen um die Schildalmgalerie, die vom Felssturz zerstört worden war. Zunächst ist die Felbertauernstraße für alle Fahrzeuge bis zwölf Meter Länge und 25 Tonnen Gewicht geöffnet. Ab Ende September können auch Reisebusse und echte Schwergewichte den kürzesten Weg in den Süden wieder nutzen.
Übrigens: Die einfache Fahrt über die Felbertauernstraße kostet 10 Euro, wer sich vor Beginn der Reise ein Vorteilsticket beim ADAC besorgt, zahlt für Hin- und Rückfahrt zusammen nur 18 Euro. Weil die Felbertauernstraße bei der Maut keinen Unterschied zwischen Pkw, Wohnmobil, Kleinbus oder Gespann macht, ist die Route besonders für Camper interessant: Wer am Bundesstraßen-Grenzübergang Kiefersfelden von der A12 abfährt, spart komplett die österreichische Autobahnmaut und insgesamt auf dem Weg zur Adria je nach Größe des Gefährts bis zu 69 Euro. Für die einfache Fahrt.
Weitere Informationen:
Felbertauernstraße AG, Albin-Egger-Straße 17, A-9900 Lienz, Tel.: +43 (0) 4852/63330, info@felbertauernstrasse.at, www.felbertauernstrasse.at
Bildrechte: Martin Lugger
Die Felbertauernstraße ist die kürzeste Verbindung in den Süden, die den Alpenhauptkamm zwischen Großglockner und Großvenediger im Gebiet des Nationalparks Hohe Tauern quert, wurde am 25. Juni 1967 feierlich eröffnet. Kernstück der 36 Kilometer langen Straße, die in Mittersill im Salzburger Land beginnt und hinüber nach Matrei in Osttirol führt, ist der 5,3 Kilometer lange Tunnel – übrigens der einzige lange Straßentunnel in ganz Österreich, der durchgängig mit einer Brandbekämpfungsanlage ausgestattet ist.
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Barbara Hassler
Albin-Egger-Straße 17
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