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Eye of the Wind – Einem Traum auf der Spur

Neuerscheinung auf dem maritimen Buchmarkt erzählt Geschichte eines Großseglers

Die abwechslungsreiche maritime Geschichte des Großseglers ‚Eye of the Wind‘ vom Frachtschiff bis zum zivilen Segelschulschiff schildert das norddeutsche Autoren-Duo Harald Focke und Ulf Kaack anschaulich in dem aktuell erschienenen Buch „Eye of the Wind – Einem Traum auf der Spur“. Das 156 Seiten starke Werk beinhaltet einen umfangreichen Abriss über die Historie des Schiffes, aufgelockert durch eine lebhafte Reisereportage in der Gegenwart.

Mit einem Zweimaster auf Zeitreise

In unterhaltsam erzählten Einzelepisoden erfährt der Leser alles über das Schiff und seine Besatzung, die Technik, das heutige Bordleben und jede Epoche der spannenden Vergangenheit des über 100 Jahre alten Windjammers. Auch den diversen Auftritten der ‚Eye of the Wind‘ auf der Kinoleinwand und in der Traumfabrik Hollywood ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Ausgewählte historische Bilddokumente, seltene Zeitzeugenberichte, ein Porträt der noch aktiven Schwesterschiffe, ein detailreiches Datenblatt, Segelrisse, ein nautisches Glossar sowie eine Gemälde- und eine Philatelisten-Galerie runden das Werk ab.

Harald Focke / Ulf Kaack: Eye of the Wind – Einem Traum auf der Spur
Buch (Querformat 24,5 x 21,5 cm), 156 Seiten mit zahlreichen, größtenteils farbigen Abbildungen
FORUM train & sail GmbH, Merching, 2014 | ISBN 978-3-86586-379-9

Die Autoren

Harald Focke und Ulf Kaack schreiben als Journalisten und Sachbuchautoren anschaulich und unterhaltsam über alles, was schwimmt, fliegt und fährt. Technik und Historie kurzweilig und verständlich zu vermitteln, ist dabei ihr selbstgewählter Maßstab.

Harald Focke hat diverse Bücher und Essays vor allem über Passagierschiffe und Frachter des Norddeutschen Lloyd nach 1945 sowie Gespräche mit Besatzungsmitgliedern und Passagieren veröffentlicht. Der Schifffahrtshistoriker betreibt die Homepage www.lloyd-klassik-kontor.de/ . 2014 erschien sein Buch über den Borgward-Hubschrauber KOLIBRI. Regelmäßig publiziert Harald Focke im Magazin SCHIFF CLASSIC.

Ulf Kaack arbeitet als Chefredakteur des Magazins TRAKTOR CLASSIC und ist durch diverse Buchveröffentlichungen über die DGzRS, die GORCH FOCK und ihre Schwesterschiffe sowie die Einheiten der Marine in verschiedenen Epochen bekannt geworden. Außerdem hat er sich in Buchform dem Mercedes-Benz-Klassiker W 123, dem MB-Trac und der Werksgeschichte von Mercedes-Benz in Bremen gewidmet. 2012 erhielt er für sein „Borgward-Kompendium“ den Autobuchpreis des ADAC. Ulf Kaack gehört dem Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Schifffahrts- und Marinegeschichte an

Anfragen für ein Rezensionsexemplar bitte an Frau Ina Trumpfheller: Tel. 08233 / 381 – 546, Fax – 9943 oder Mail: info@eyeofthewind.net
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Bildrechte: FORUM train & sail GmbH | K. Andrews Bildquelle:FORUM train & sail GmbH | K. Andrews

Die „Eye of the Wind“ – eine segelnde Legende mit Hollywood-Vergangenheit

Seit mittlerweile 103 Jahren kreuzt die seetüchtige Brigg über alle Weltmeere. Als Toppsegelschoner auf der Lühring-Werft in Brake an der Unterweser gebaut, wurde das Schiff zunächst auf den Namen „Friedrich“ getauft und in der Frachtschifffahrt eingesetzt. Nach mehreren Eignerwechseln und Namensänderungen, einer Strandung und einem Brand im Maschinenraum schien das Ende des Schiffes im Jahr 1970 unausweichlich. Stattdessen begannen englische Segelschiffs-Enthusiasten damit, den Rumpf komplett neu aufzuriggen. 1976 war der Zweimaster unter seinem neuen Namen „Eye of the Wind“ dann bereit, großen Abenteuern auf See entgegen zu fahren. Einer Umrundung des Globus folgte die Expeditionsreise „Operation Drake“ unter der Schirmherrschaft Seiner Königlichen Hoheit Prince Charles.

Die majestätische Erscheinung des Großseglers erregte in der Filmbranche Aufmerksamkeit, und so trotzte die „Eye of the Wind‘ auch vor der Kamera wilden Stürmen, strandete, brannte aus und sank. Namhafte Hollywood-Stars wie Brooke Shields und die beiden Oscar®-Preisträger Tommy Lee Jones und Jeff Bridges nahmen auf dem Schiff das Steuerrad in die Hand. In „White Squall / Reißende Strömung“ (1996) und anderen Abenteuerstreifen diente die segelnde Hollywood-Diva als Handlungsschauplatz und Filmkulisse.

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