Familientraining hilft bei Konflikten
sup.- Toben, Tränen, Türenknallen – wenn es im Familienalltag kriselt, suchen sich möglicherweise Bewegungsdefizite bei den Kindern ihr Ventil. Darauf weist Dr. Axel Armbrecht vom Institut für Bewegungstherapie in Eutin hin. Er geht davon aus, dass manche Konflikte und Erziehungsprobleme ihre Ursache in dem vorwiegend sitzenden Lebensstil vieler Kinder und Jugendlicher haben: „Aggression und Gewaltbereitschaft sind aufgestaute Energie, die nur durch körperliche Aktivität abgearbeitet werden kann.“ Aber diese Form der Aktivität kommt heute bei den meisten Vertretern der Generation Smartphone leider viel zu kurz. Eine Lösung bieten alltagstaugliche und altersgerechte Angebote, mit denen Eltern ihre Stubenhocker wieder in Bewegung bringen. Nach Empfehlung von Dr. Armbrecht am besten in Form eines 20- bis 30-minütigen „Familientrainings“, das auch die Eltern selbst mit einbezieht. Tipps für geeignete Bewegungseinheiten finden Eltern im Internet z. B. auf dem Ratgeberportal www.komm-in-schwung.de.
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