Ursachen, Symptome und Therapie: Wenn die Schilddrüse zu viele Hormone produziert
Bei einer Schilddrüsenüberfunktion produziert das Organ Schilddrüse zu viele Hormone. Es handelt sich dabei um die lebenswichtigen Hormone Thyroxin und Trijodthyronin. Aber wie kommt es zu der Fehlfunktion des schmetterlingsförmigen Organs unterhalb des Kehlkopfes?
Schilddrüse produziert aus Eiweiß und Jod die Hormone Thyroxin und Trijodthyronin (T4,T3)
Die Schilddrüse produziert aus Eiweiß und Jod die Schilddrüsenhormone Thyroxin (T4) und Trijodthyronin (T3) . Die Hormone werden direkt in das Blut abgegeben. Aufgabe der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) ist es, das Hormon TSH zu produzieren, das die Abgabe der Schilddrüsenhormone T4 und T3 reguliert.
Hormon TSH der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) reguliert Abgabe der Schilddrüsenhormone
Schilddrüsenhormone haben mannigfaltige Aufgaben im gesamten Organismus. Unser Stoffwechsel, unser Kreislauf, das Wachstum werden beeinflusst von Schilddrüsenhormonen. Ein Jodmangel beispielsweise kann Ursache einer Schilddrüsenüberfunktion sein. Eine vergrößerte Schilddrüse ist dann häufig als Schwellung im Halsbereich zu erkennen. Auch sind Autoimmunkrankheiten oder Entzündungen Ursache einer Schilddrüsenüberfunktion.
Schilddrüsenüberfunktion: Jodmangel kann Ursache einer Überfunktion sein
Hinweise auf eine Schilddrüsenüberfunktion geben Gewichtsverlust trotz ausreichender Nahrungsaufnahme, hoher Puls, Zittern, Unruhe, Stimmungsschwankungen und Nervosität, Durchfälle oder auch übermäßiges Schwitzen. Bei Frauen können Zyklusstörungen als Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion auftreten. Generell äußern sich Schilddrüsenüberfunktionen sehr individuell.
Eine Schilddrüsenüberfunktion äußert sich sehr individuell
Eine Schilddrüsenüberfunktion muss mit einer entsprechenden Therapie behandelt werden. Nur so kann das Regulationssystem des Körpers wieder austariert werden. Eine ständige Belastung einer Hyperthyreose kann zu einer erheblichen Belastung des menschlichen Organismus mit lebensbedrohlichen Komplikationen im gesamten Bereich des Stoffwechsels führen.
Schilddrüsenüberfunktion kann mit sogenannten Schilddrüsenhemmern behandelt werden
Eine übermäßige Produktion von Hormonen der Schilddrüse kann mit Schilddrüsenhemmern, so genannten Thyreostatika, vermindert werden.
Hinweis: Dieser Artikel enthält nur allgemeine Hinweise und darf nicht zur Selbstdiagnose oder -behandlung verwendet werden. Der Artikel kann keinesfalls einen Arztbesuch ersetzen.
Ihr Endokrinologe in Mainz. Prof. Dr. med. Christian Wüster beschäftigt sich mit allen Disziplinen der Endokrinologie – Schilddrüse, Hirnanhangsdrüse (Hypophyse), Knochenstoffwechsel und hier besonders mit der Osteoporose.
Haben Sie Fragen zur Knochendichte? In der Praxis befindet sich u.a. ein modernstes Gerät zur Messung der Knochendichte. Osteoporose ist heute keine Krankheit, die man hinnehmen sollte, sondern die sehr gut geheilt werden kann.
Prof. Dr. med. Christian Wüster ist auch zuständig bei Hashimoto, Schilddrüsenunterfunktion und Schilddrüsenüberfunktion, sowie Hormonen und Stoffwechsel im Allgemeinen.
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