Die deutsche Antwort auf Amazon Go: Supermarkt von morgen

Nach Feierabend noch Lebensmittel kaufen können.

So kann morgen der Einkauf für alle aussehen, die nach Ladenschluss noch Lebensmittel benötigen. (Bildquelle: mylatebird.com)

Trotz längerer Öffnungszeiten im Lebensmittel-Einzelhandel kommen Verbraucher immer wieder in die Situation, dass der Kühlschrank leer ist, während der Supermarkt bereits geschlossen hat. Geboren aus der Fragestellung: „Wie kann ich spontan am Sonntagnachmittag eine Grillparty organisieren, ohne am Samstag eingekauft zu haben?“, entstand die Idee von LateBird. Dieses Shoppingsystem ermöglicht einen Einkauf von rund 650 Produktgruppen rund um die Uhr. An dieser Idee zeigen Lebensmitteleinzelhandels-Konzerne bereits großes Interesse. Denn schließlich hat der Handel mit LateBird die Chance auch nach Ladenschluss oder in strukturschwachen Regionen dem Kunden den Wunsch nach dem „rund-um-die-Uhr-und-überall-Angebot“ zu erfüllen und passt sich an das veränderte Arbeits- und Freizeitverhalten der Verbraucher an. Die Entwicklung des Prototyp, des ersten autonomen LateBird, startet im April 2018, Ende dieses Jahres soll der Testbetrieb beginnen.

LateBird: Das sind transportable, personallose Verkaufsmodule, die mit Tiefkühl-, Frisch- und Trockenwaren bestückt sind. Per APP kann der Kunde die Bestellung aufgeben. Er erhält den nächstgelegenen Standort eines LateBird-Moduls mitgeteilt, der die gewünschten Waren für ihn vorhält. Nach Kaufbestätigung sind seine Waren für ihn geblockt, so dass der Kunde die Abholung nach Wunsch gestalten kann. Mittels Barcode, der per SMS übermittelt wird, erhält der Kunde den Zutritt zu dem Modul und bezahlt per Kredit- oder EC-Karte. Dann wird die Ware intelligent kommissioniert und in Ausgabefächer transportiert, aus denen der Kunde seinen Einkauf entnehmen kann.
„Wir haben ein in allen Facetten intelligentes System entwickelt, das den Standard des Internet of Things (IoT) nutzt und die Bedürfnisse der Verbraucher und des Lebensmitteleinzelhandels gleichermaßen erfüllt“, so Markus Belte, Inhaber und Gründer von LateBird.

Nahezu überall einsetzbar
Die LateBird-Module sind unkompliziert zu transportieren und einfach und schnell in Betrieb zu nehmen. Mit den standardisierten Maßen 3 x 3,50 x 12 Metern (BxHxL) benötigen die Module einen festen Untergrund, eine Stromversorgung und eine leistungsfähige Datenleitung. Die Module sind somit nahezu überall einsetzbar.

Durchdachtes intelligentes System

Die LateBird-Verkaufsmodule verfügen über eine Bestückung mit vielen intelligenten Sensorsystemen und IoT-Anbindungen, die sowohl umfassende Datenanalysen zum Kaufverhalten, als auch zur automatisierten Fernüberwachung liefern mit dem Ziel, den Zustand der Module auf mögliche Störungen laufend zu überprüfen und Ausfälle durch eine „predictive maintenance“ zu verhindern. Neben der Steuerung von Parametern am / im Modul wie zum Beispiel Temperatur (jedes Modul hat drei verschiedene Kühlzonen), Energieversorgung, Geschwindigkeit der Transportbänder oder Erkennung von Mindesthaltbarkeitsdaten der Waren, sorgt ein Logarithmus für die bestmöglichste Kommissionierung der Waren, um Beschädigungen zu vermeiden. Intelligente Sensorsteuerung und integrierte Datenvernetzung zum ERP-System des Betreibers erstellen sekundengenaue Warenzustandsanalysen und sorgen für den reibungslosen Betrieb.

Für den LEH bieten sich mit Hilfe der digitalen Vernetzung von Kunden-APP und Warenwirtschaftssystem viele Daten, die Möglichkeiten eröffnen, die Kundenansprache, das Kundenverhalten, die gewählten Standorte sowie die Bestückung mit Waren unmittelbar zu testen und für weitere Maßnahmen auszuwerten.
„Unser Ziel ist es, dem Lebensmitteleinzelhandel ein System zu bieten, bei dem der Verbraucher eine gute Auswahl an frischen Lebensmitteln bequem bestellen und kaufen kann, zu Zeiten wann es ihm passt, kombiniert mit sekundengenauen Informationen über die Verfügbarkeit der Waren sowie in welcher Entfernung zu seinem Standort das nächstgelegen LateBird-Modul mit den gewünschten Waren steht“, ist LateBird-Gründer Markus Belte vom Erfolg des „Supermarktes von morgen“ überzeugt.

LateBird hat die Idee und die Vision eines digitalisierten autonomen Lebensmittel-Shoppingsystems in Verbindung mit einer IoT-Basis (Internet of Things) erarbeitet und zum Patent angemeldet. Im April 2018 beginnt LateBird mit der Entwicklung des Prototyp. Dabei kann Markus Belte – Inhaber und Gründer von LateBird – auf namhafte strategische Partner zurückgreifen.
Die Paderborner Firma ALUVATION verantwortet die technische Entwicklung und Konstruktion der Module bis hin zur Serienreife. Relayr GmbH, ein weltweiter Spezialist für IoT- und predictive maintenance-Solutions an der sich jüngst die deutsche Telekom beteiligt hat, stellt seine Expertisen zur intelligenten digitalen Steuerung zur Verfügung. Mit der Munich Re engagiert sich der weltweit größte Rückversicherungskonzern im Bereich der Uptime-Garantien bei diesem Projekt.

Kontakt
LateBird
Marcus Rüther
Einsteinstraße 1
33104 Paderborn
0 52 54 80771-105
m.ruether@mylatebird.com
http://www.mylatebird.com

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