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Diagnose Hirntumor: Was passiert bei einer Operation?

Modernste neurochirurgische Eingriffe im Diakonie Klinikum Jung-Stilling Siegen (Raum Köln / Bonn)

Bei einer Operation eines Hirntumors spielen viele Faktoren eine Rolle. (Bildquelle: © freshidea – Fotolia)

Eine Operation ist bei der Diagnose Hirntumor (http://www.neurochirurgie-diakonie.de/diagnose-hirntumor-was-passiert-bei-einer-operation/) vor allem dann indiziert, wenn die Wucherung gut zugänglich und entfernbar ist, wenn der Tumor schnell wächst, bereits einen raumfordernden Effekt auf die Umgebung hat und der Zustand des Patienten eine Operation zulässt. Das Alter spielt dabei ebenso eine Rolle wie der Einfluss von gegebenenfalls zuvor durchgeführten Strahlen- oder Chemotherapien auf die Betroffenen. Egal ob die Operation einer Probenentnahme oder der Entfernung des Tumors dient – im Vordergrund jeder Entscheidung für oder gegen eine OP steht immer die Lebensqualität des Patienten. Gemeinsam mit dem Fachärzteteam an der Klinik Jung-Stilling in Siegen in der Region Köln Bonn geht es dann darum, einer Verschlechterung vorzubeugen und gute Bedingungen zu schaffen, um – falls nötig – eine Strahlen- oder Chemotherapie den Weg zu ebnen.

Intraoperative MRT bei Hirntumoren für Patienten aus dem Großraum Köln / Bonn

Präzision ist das, worauf es bei einer Tumorentfernung (http://www.neurochirurgie-diakonie.de/kategorie/kopfoperationen/hirntumor/) oder einer Biopsie (Probenentnahme) von Tumorgewebe ankommt. Im Klinikum Jung-Stilling Siegen, das sich im Einzugsbereich von Bonn, Köln, Düsseldorf und Dortmund befindet, setzen die Neurochirurgen bei diesem Verfahren nicht nur auf Neuronavigation und Neuromonitoring. Mit der intraoperativen MRT kann der Operateur während des Eingriffs die Genauigkeit der Navigation und das Ausmaß der Tumorentfernung nachjustieren. „Durch das update der Neuronavigation können wir den exakten Zielpunkt und das Volumen des zu entfernenden Tumors genau berechnen. Neuromonitoring hilft dabei festzustellen, wo sich die Instrumente des Operateurs im Verhältnis zum Tumor befinden“, erklärt Chefarzt Prof. Dr. Veit Braun (http://www.neurochirurgie-diakonie.de). Denn darauf kommt es bei jeder Arzt von hirnchirurgischen Eingriffen an: Die Unterscheidung zwischen gesundem und Tumorgewebe akkurat zu treffen.

Risikoabwägung mit Hirntumor Patienten aus dem Raum Köln, Bonn, Düsseldorf

Es ist immer eine Entscheidung, die Arzt und Patient gemeinsam treffen, wenn es um einen neurochirurgischen Eingriff geht. Maxime dabei wie auch bei jeder Strahlentherapie oder Chemotherpie im Falle eines Hirntumors ist es, soviel Tumorgewebe wie möglich zu entfernen ohne dem Patienten zu schaden. Wie in vielen anderen Bereich der Medizin haben auch die Neurochirurgie und ihre Operationsverfahren in den zurückliegenden Jahrzehnten enorme Fortschritte zum Wohl des Patienten gemacht.

Professor Dr. med. Veit Braun ist Chefarzt an der Neurochirurgie am Diakonie Klinikum Jung-Stilling in Siegen. Kopfoperationen wie bei Hirntumor, Aneurysma, Angiom oder Jannetta werden in hochmodernen Operationssälen mit 3D-Bildwandler, Neuronavigation, Fluoreszenz und Neuromonitoring durchgeführt. Das gesamte Spektrum der modernen Neurochirurgie wird geboten. Das ärztliche Team der neurochirurgischen Abteilung innerhalb des Klinikums besteht aus 13 Mitarbeitern, von denen 6 Fachärzte für Neurochirurgie sind.

Kontakt
Diakonie Klinikum Jung-Stilling-Krankenhaus Neurochirurgische Klinik
Prof. Dr. med. Veit Braun
Wichernstraße 40
57074 Siegen
02 71 3 33-43 82 oder -42 21
mail@webseite.de

Neurochirurgische Klinik in Siegen

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