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Deutsches Tierschutzbüro e.V. informiert: Tötung von ungewollten Katzenwelpen ist eine Straftat

Erschlagen, ertränkt, totgetreten – noch immer werden auf vielen Bauernhöfen ungewollte Katzenwelpen auf grausamste Art getötet. Was früher üblich war, ist heute eine Straftat. Doch allzu oft wird weggeguckt, kritisiert das Deutsche Tierschutzbüro e.V. Der Verein hat jetzt in einem Fall Strafanzeige erstattet und ruft alle Tierfreunde auf, nicht wegzusehen, wenn sie von solch grausamen Tiertötunge

Deutsches Tierschutzbüro e.V. informiert: Tötung von ungewollten Katzenwelpen ist eine Straftat

Es sind Bilder, die jeden Tierfreund betroffen machen, ein Katzenbaby mit blutigem Schädel in eine alte Zeitung eingewickelt, ein anderes klatschnass und tot in einem Müllbeutel verpackt. Aufgenommen wurden sie auf einem Bauernhof in Sachsen-Anhalt (Landkreis Mansfeld-Südharz), nicht etwa im vorigen Jahrhundert, sondern in den letzten Monaten.

Anwohner haben diese Aufnahmen gemacht und dem Deutschen Tierschutzbüro e.V. gesandt. Mehrfach wurden sie Zeugen, wie ungewollte Katzenwelpen getötet und wie Müll entsorgt wurden. Nachdem sie erfolglos das Gespräch mit dem verantwortlichen Tierhalter gesucht hatten, wandten sie sich hilfesuchend an das Deutsche Tierschutzbüro e.V. Der Tierschutzverein hat nun die Staatsanwaltschaft und das zuständige Veterinäramt eingeschaltet.

Stefan Klippstein, Sprecher des Deutschen Tierschutzbüros, erklärt: „Ein Tier zu töten, nur weil man es nicht durchfüttern möchte, ist schon an sich ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. Es totzutreten, zu erschlagen oder zu ertränken, ist zweifelsohne grausamste Tierquälerei und durch nichts zu rechtfertigen.“

Kein Verständnis hat er dafür, dass die Tötung ungewollter Katzenwelpen vielfach als Kavaliersdelikt behandelt wird, auch von den zuständigen Behörden. „Wir reden hier von Straftaten“, so Klippstein.

Das Deutsche Tierschutzbüro rät daher allen Tierfreunden, die von solchen Tötungen erfahren, diese sofort bei der Polizei zur Anzeige zu bringen.
„Diese grausame Tradition muss endlich ein Ende haben“, fordert Klippstein. Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. setzt sich zudem dafür ein, dass in Deutschland alle Freigänger-Katzen kastriert werden müssen.

Deutsches Tierschutzbüro e.V. – Wir geben Tieren eine Stimme!

Reduziert auf ihre Funktion als Nahrungsmittellieferant, Messinstrument oder lebende Zielscheibe leiden in Deutschland Millionen Tiere. Unzureichende Rechtsvorschriften und mangelhafter Vollzug führen dazu, dass für jeden Laien offensichtlich, Tierquälerei, ob in der industriellen Massentierhaltung oder in Tierversuchslaboren, Alltag und zudem vollkommen legal ist. Auch grausame und überholte Traditionen wie die Hobbyjagd oder das betäubungslose Schächten haben hierzulande bis heute Bestand.
Das Deutsche Tierschutzbüro e.V. kämpft gegen diese alltägliche Tierqual. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht den Tieren ein Anwalt zu sein, ihnen eine Stimme zu geben und für ihre Rechte zu streiten.
Wir dokumentieren Tierquälerei und machen sie öffentlich, üben mit spektakulären Aktionen und intensiver Medienarbeit Druck auf die verantwortlichen Politiker aus und greift direkt ein, um Tierleben zu retten.
Mit unseren Informations- und Aufklärungskampagnen versuchen wir gerade die Menschen zu erreichen, die sich bislang nur wenig Gedanken über Tierschutz oder die Herkunft tierischer Produkte gemacht haben. Denn nur wenn die Mehrheit der Verbraucher und Wähler sich gegen tierquälerisch erzeugte Produkte entscheidet und bessere Gesetze und strengere Kontrollen fordert, wird sich die Situation der Tiere ändern.
Dass dies schon bald der Fall ist, daran arbeiten wir täglich. Unser Ziel ist es, dass Tierheime und Gnadenhöfe irgendwann leer stehen und unsere Arbeit überflüssig wird.

Kontakt:
Deutsches Tierschutzbüro e.V.
Stefan Klippstein
An Groß Sankt Martin 6/206
50667 Köln
0221-20463862
Info@tierschutzbuero.de
http://www.tierschutzbuero.de

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