WHO-Studie mit internationalem Vergleich
sup.- Global kommen mehr als 80 Prozent aller 11- bis 17-Jährigen nicht mehr auf die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlene Bewegungsdauer von mindestens einer Stunde pro Tag. Das ist das Ergebnis einer wissenschaftlichen Erhebung in 146 Ländern weltweit. Deutschland nimmt in der Rangfolge der jugendlichen Bewegungsmuffel sogar einen der Spitzenplätze ein. Nur noch 16 Prozent werden hier der WHO-Empfehlung gerecht, Mädchen noch seltener als Jungen. Einen zentralen Grund für den Rückgang körperlicher Aktivitäten sehen die Studienautoren in der Omnipräsenz elektronischer Medien, die überwiegend sitzend bedient werden. Hier sind Pädagogen, Lehrer, aber vor allem auch die Eltern gefordert, denn Bewegungsmangel ist eine maßgebliche Ursache vieler Zivilisationskrankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen oder Übergewicht. Unter www.pebonline.de lassen sich zahlreiche Tipps abrufen, um ausreichend körperliche Aktivitäten mit Kindern und Jugendlichen in den Familienalltag zu integrieren.
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