Eulenspiegelstadt überzeugt mit einem wahrhaft farbenfrohen Angebot
(epr) Das Städtchen Mölln im Herzogtum Lauenburg ist für seinen bunten Volksnarren Till Eulenspiegel bekannt, der dort seine letzten Lebensjahre verbrachte. In der ganzen Stadt entdeckt man sein Konterfei an Gebäuden und Plätzen. Und manchmal taucht sogar sein leibhaftiger Nachfahre im rot-grünen Kostüm auf und hält den Besuchern der Stadt auf charmante Art und Weise den Spiegel vor. Doch das ist noch längst nicht alles, was Mölln zu bieten hat. Nur so viel sei verraten: Es wird bunt!
Das ganze Jahr über ein wahrhaft farbenfrohes Angebot erwartet die Besucher in der Eulenspiegelstadt Mölln. Dank ihrer geographischen Lage, im waldreichen Naturpark Lauenburgische Seen, lässt sich hier das Naturschauspiel der herbstlichen Blattfärbung – „Indian Summer“ genannt – äußerst beeindruckend beobachten. Verstärkt wird dieses Farbenspiel durch die Spiegelung der Bäume in den Seen der Möllner Seenkette, die sich rund um die historische Altstadt ziehen. Ausgedehnte Waldgebiete laden zu Spaziergängen, Wanderungen und Radtouren ein.
Mit etwas Glück entdeckt man dabei sogar einen schillernden Eisvogel. Ebenfalls bunte Vielfalt bietet ein Besuch des Möllner Kurparks. Ausgefallene Pflanzen und eine abwechslungsreiche Bepflanzung entfalten hier insbesondere im Sommer ihre besondere Farbenpracht. Dazu gehören auch mehrere Japanische Blumenhartriegel, eine pflanzliche Rarität, die im Jahresverlauf ein wahres Farbschauspiel präsentiert. Die Blüte dieses Gehölzes beginnt in einem satten Maigrün und wechselt im Sommer zu einem strahlenden Weiß. Zum Ende des Jahres zeigt der Baum schließlich erdbeerähnliche rote Früchte. Nur wenige Schritte vom Kurpark entfernt beginnt die historische Altstadt. Dort kann man leuchtend rote Backsteinbauten aus dem 13. Jahrhundert entdecken. Zu den ältesten Gebäuden gehören die Sankt Nicolai-Kirche und das zweitälteste Rathaus Schleswig-Holsteins. Als wichtiger Knotenpunkt an der alten Salzstraße war Mölln im Mittelalter von großer Bedeutung für den Transport des weißen Goldes. Mehr dazu erfährt man im stadtgeschichtlichen Museum, das im historischen Rathaus untergebracht ist. Dort sitzt auch die Tourist-Information, die gerne bei einer bunten Urlaubsplanung behilflich ist. Mehr unter www.moelln-tourismus.de.
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