Bernd und Daniela Willimek erklären in einem innovativen und wegweisenden Ansatz die emotionale Wirkung von Musik als Folge von Identifikationen mit Willensvorgängen.
Trotz zunehmender Spezialisierung der musikalischen Emotionsforschung durch Psychologie und Hirnforschung hat die Wissenschaft bislang keine plausible Antwort auf die Frage, warum Musik in der Lage ist, uns emotional zu berühren. Dieses Buch will das ändern. Mit der Strebetendenz-Theorie stellt es ein Erklärungsmodell vor, das Emotionen beim Musikhören auf Identifikationen des Hörers mit Willensvorgängen zurückführt. Anhand zahlreicher Musikbeispiele – von Bach bis zur Popmusik – wird dieses Prinzip für den Leser nachvollziehbar beschrieben. Im Fokus steht dabei die emotionale Wirkung musikalischer Harmonien, die von der Forschung bislang äußerst stiefmütterlich behandelt wurde.
Die Autoren Daniela und Bernd Willimek erklären, warum musikalische Harmonien spezielle emotionale Wirkungen haben, die auch von „Normalhörern“ mehrheitlich erkannt werden. So räumt das Buch mit Stereotypen auf wie etwa der grundsätzlich polaren Gegensätzlichkeit der Tongeschlechter Dur und Moll. Der Leser erfährt, warum Moll nicht immer „traurig“ und Dur nicht immer „fröhlich“ wirkt. Er erfährt auch, wieso man mit verminderten Akkorden Emotionen des Schreckens darstellen kann und warum gerade äolisches Moll in der in der Filmmusik zur Untermalung von spannenden Kriminalfilmszenen geeignet ist. Musikalischen Experten erschließt sich der berühmte „Tristan-Akkord“ auf eine neue und logische Art als Folge von Identifikationen mit unterschiedlichen Willensinhalten. Doch auch für den musikalischen Laien bietet dieses Buch eine Fülle von Anschauungsmaterial zu einem neuen Verständnis der emotionalen Wirkung von Musik.
„Musik und Emotionen – Studien zur Strebetendenz-Theorie“ von Daniela und Bernd Willimek ist ab sofort erhältlich: Deutscher Wissenschafts-Verlag (DWV), ISBN 978-3-86888-145-5.
Bernd und Daniela Willimek erklären in einem innovativen und wegweisenden Ansatz die emotionale Wirkung von Musik als Folge von Identifikationen mit Willensvorgängen.
Kontakt
Daniela und Bernd Willimek
Bernd Willimek
Reuchlinstraße 32
75015 Bretten
07252975542
willimek.danae.discs@t-online.de
http://www.willimekmusic.de
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