Categories: Umwelt, Energie

Brennstoffe für die Wärmeversorgung der Zukunft

Kompatibel mit der vorhandenen Gebäudetechnik

Foto: stock.adobe.com / zolwik (No. 9259)

sup.- Haben flüssige Brennstoffe wie Heizöl bald ausgedient? Medienberichte über versiegende Erdölvorkommen verunsichern viele Hausbesitzer, die über die Zukunft ihrer Wärmeversorgung nachdenken. Schon bald, so die warnenden Prognosen, seien der Heizkessel und der Öltank im Keller nutzlos, weil die weltweite Erdölförderung das Ende der natürlichen Reserven erreicht habe. Dabei schätzen die meisten Eigentümer doch gerade die Unabhängigkeit, die ihnen das eigene Vorratslager bietet. Der Zeitpunkt für die nächste Heizöllieferung lässt sich jeweils frei wählen und stets der individuellen Planung, dem aktuellen Verbrauch und der Preisentwicklung anpassen. Außerdem erreicht Heizöl per Tankwagen auch all jene Regionen, in denen kein Anschluss ans Leitungsnetz für eine Erdgasversorgung besteht. Es ist daher verständlich, dass ein Großteil der rund 20 Mio. Nutzer von flüssigen Brennstoffen in Deutschland einem Wechsel der häuslichen Gebäudetechnik skeptisch gegenübersteht.

Die Skepsis ist berechtigt: Wie Energieexperten betonen, gibt es keinen Grund, sich von effizienten Heizungsanlagen auf dem aktuellen Stand der Technik zu verabschieden. Denn sowohl die privaten Heizungsanlagen und Tanks als auch die gesamte Versorgungs-Infrastruktur aus Lieferunternehmen, Lagereinrichtungen und Transportflotten haben eine Zukunft, die nicht von den natürlichen Erdölvorkommen abhängig ist. In Zukunft werden treibhausgasneutrale flüssige Energieträger, so genannte E-Fuels, eine immer größere Rolle im Energie-Mix für Wärmeerzeugung und Mobilität spielen. Durch innovative Technologien lassen sich solche Brenn- und Kraftstoffe rein synthetisch und ohne den Verbrauch wertvoller natürlicher Ressourcen erzeugen. Schon heute ist es möglich, die Emissionen fossiler Energien in der Wärmeversorgung durch die Beimischung von E-Fuels deutlich zu senken.

Mit fortschreitender Technik wird sich dieser Anteil Schritt für Schritt erweitern lassen, was natürlich die Kompatibilität mit der bestehenden Anwendungstechnik voraussetzt. „Für E-Fuels und andere synthetische flüssige Energieträger trifft das zu“, bestätigt das Institut für Wärme und Mobilität e. V. (IWO): „Sie sind vielfältig einsetzbar, etwa in Flugzeugen, Schiffen sowie im Bestand der rund 57 Millionen Kraftfahrzeuge und 5,5 Millionen Ölheizungen in Deutschland.“ Auch bewährte Verbraucherschutz-Instrumente wie das RAL-Gütezeichen Energiehandel werden sich problemlos auf die Zukunftsbrennstoffe übertragen lassen. Das Qualitätsprädikat, das die Kunden beim Kauf flüssiger Brennstoffe vor Fehlabrechnungen, unzulänglicher Abgabetechnik oder Manipulationen der Mengenzähler schützt, sichert ebenso zuverlässig durch strenge Kontrollen die Lieferstandards von E-Fuel-Anbietern ( www.guezeichen-energiehandel.de (https://www.guetezeichen-energiehandel.de)).

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