Am heutigen Montag hat der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) vor dem Reichstag in Berlin eine Protestaktion gegen Rumänien veranstaltet. Hintergrund: Das rumänische Parlament beschloss trotz internationaler Proteste am 10. September ein Gesetz, das die flächendeckende Tötung aller herrenlosen Hunde zulässt.
Am heutigen Montag hat der Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V. (bmt) vor dem Reichstag in Berlin eine Protestaktion gegen Rumänien veranstaltet. Hintergrund: Das rumänische Parlament beschloss trotz internationaler Proteste am 10. September ein Gesetz, das die flächendeckende Tötung aller herrenlosen Hunde zulässt.
Seitdem ein vierjähriger Junge am 2. September nach ersten Meldungen durch Hundebisse zu Tode gekommen sein soll, haben Medien und Politiker eine beispiellose Gewaltwelle gegen Straßenhunde losgetreten. Doch bereits kurz nach dem tragischen Vorfall wurden Zweifel an der öffentlichen Darstellung laut. Möglicherweise sei das Kind einem Verbrechen zum Opfer gefallen; der rumänische Politiker und Europaparlamentarier Corneliu Vadim Tudor sagte der rumänischen Zeitung „DC News“ aktuell, es gebe Hinweise, dass der Junge vergewaltigt und getötet wurde, bevor die Hunde hinzu hinzukamen.
Wie Augenzeugen – gebürtige Rumänien, die in diesen Tagen kurze Reisen zu ihren Verwandten in ihre Heimat unternahmen – schockiert berichten, spielen sich in der Hauptstadt fürchterliche Szenen ab: Hunde werden auf unvorstellbar grausame Weise gemartert, Tierfreunde, die einschreiten wollen, bedroht und Tierschützer, die das Straßenhundproblem durch Kastrationsprojekte dauerhaft lösen wollen, als „die einzig Schuldigen“ beschimpft.
Der bmt fordert Rumänien auf, das Gesetz umgehend zu stoppen und Kastrationen von Straßenhunden zuzulassen und zu finanzieren. Gleichzeitig erwartet die Tierschutzorganisation, die seit Jahren Kastrationsprogramme in Rumänien durchführt, von der Europäischen Kommission Schritte gegen den Mitgliedsstaat Rumänien, der mit der geplanten Massentötung von Tieren gegen EU-Tierschutzrecht und sein eigenes Tierschutzgesetz verstößt.
Claudiu Dumitriu, ein bekannter (deutschsprachiger) Tierrechtler aus Rumänien, stand den Medien am Montag exklusiv für eine authentische Berichterstattung über die aktuellen Ereignisse in Bukarest zur Verfügung. Dumitriu dokumentiert für den bmt in seinem Heimatland Verstöße gegen das Tierschutzgesetz und bringt sie zur Anzeige.
Der Bund gegen Missbrauch der Tiere e. V. (bmt) gehört zu den ältesten und größten Tierschutzorganisationen in Deutschland. Mit seinen 10 Geschäftsstellen, 8 Tierheimen und einem Tierschutzzentrum ist der bmt im gesamten Bundesgebiet vertreten. Zusätzlich betreut der Verein fast 400 Gnadenbrottiere in ausgewählten Pflegestellen und auf Gnadenbrothöfen.
Der gemeinnützige Verband ist Mitglied im Deutschen Spendenrat und als besonders förderungswürdig anerkannt.
Kontakt:
Bund gegen Missbrauch der Tiere e.V.
Petra Zipp
Gönninger Str. 201
72793 Pfullingen
07121 / 820 17 0
bmt-pressestelle@green-yellow.de
http://www.bmt-tierschutz.de
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