Wer weniger sitzt, verbessert die Schulnoten
sup.- Das heutige Freizeitverhalten vieler Kinder hat ihnen in manchen medizinischen und pädagogischen Publikationen die Bezeichnung „Generation S“ eingebracht. Das S steht für „Sitzen“ und umschreibt knapp, aber treffend einen Lebensstil, der im Alltag zahlreicher Familien längst zur Normalität geworden ist. Die Zeit nach Schule und Hausaufgaben wird von den Kindern nicht mehr zum Spielen und Toben im Freien genutzt, sondern weitgehend bewegungslos vor PC, Smartphone oder Spielekonsole verbracht. Eine bedenkliche Entwicklung, die sich auch statistisch niederschlägt: Der Anteil der Kinder, die nicht mehr auf die WHO-Empfehlung von mindestens einer Stunde Bewegung am Tag kommen, liegt in Deutschland bei 84 Prozent und damit über dem weltweiten Durchschnitt. Ausreichend Bewegung schützt aber nicht nur vor Übergewicht, stärkt Lunge und Herz, sondern verbessert auch das Sozialverhalten und die Auffassungsgabe. Tipps zur Integration von körperlicher Aktivität in den Familienalltag (z. B. auf www.pebonline.de) dienen deshalb der Gesundheit und den schulischen Leistungen gleichermaßen.
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