Bei anhaltenden Rückenschmerzen hilft oft die Thermo-Denervation

Studie der Avicenna-Klinik lässt gute Erfolge erkennen

Dr. Munther Sabarini, Avicenna Klinik Berlin, bei der Thermodenervation

Viele Patienten leiden unter anhaltenden oder ständig wiederkehrenden Rückenschmerzen, ohne dass hierfür eine spezielle Diagnose gefunden werden kann. „Schuld“ an diesen Schmerzen ist meist ein natürlicher, altersbedingter Verschleiß – eine Arthrose der kleinen Wirbelgelenke. Wenn konservative Behandlungen, wie Spritzen, Tabletten und Physiotherapien nicht mehr helfen, können per Thermo-Denervation die kleinen gereizten Nerven an den Gelenken verödet, dass heißt stillgelegt werden.

Der Gelenkspalt ist von einer Kapsel umschlossen und wird mit der Zeit immer kleiner. Zunehmend geht Knorpelgewebe kaputt. Es entstehen Verkalkungen im Gelenk und um das Gelenk. Diese drücken dann auf kleinste Nerven. Über sogenannte Nervenäste wird der Schmerz weitergeleitet an die großen Nerven im Rückenmark und von dort an das Gehirn.

Bei der Thermo-Denervation führt der Arzt unter Bildwandler-Kontrolle eine Spezial-Kanüle genau an der Stelle ein, wo sich die gereizten Nerven (Äste des Spinalnervs) befinden. Der kleine Nerv wird mit der Nadel gereizt (stimuliert), um zu sehen, ob die richtige Stelle getroffen ist (Neurostimulation). Danach wird ein Laser, der per Glasfasern durch die Nadel kommt, direkt auf die betroffene Stelle geleitet. Die Hitze der Laserenergie legt den betroffenen Nerv dann still (Denervation).

Der Eingriff erspart vielen eine große Operation. Er dauert weniger als eine Stunde und wird unter Vollnarkose über eine Punktion durchgeführt (kein Schnitt). Dies hat den Vorteil, dass dabei keine Muskeln, Knochen oder Bänder durchschnitten oder abgetragen werden. Weil außerhalb des Spinalkanals gearbeitet wird, ist das Risiko äußerst gering. Bereits nach 2-3 Tagen Schonzeit kann der Patient mit einer Physiotherapie beginnen, um sich ein rückengerechtes Verhalten anzutrainieren.

Da es für die Thermo-Denervation bislang keine langfristigen Beobachtungen gab, führte die Avicenna-Klinik von 2004 bis 2016 eine eigene Studie anhand der behandelten Patienten durch. Die Ergebnisse sind überwältigend: über 80 Prozent der Patienten hatten für mehrere Jahre (im Schnitt 3 Jahre) keine Schmerzen mehr. Während die meisten Patienten auf einer Schmerzskala von 1 (geringer Schmerz) bis 10 (unaushaltbarer Schmerz) mit einer „8“ (starker Schmerz) zur Thermo-Denervation kamen, gaben sie noch 6-8 Jahre später im Durchschnitt eine „2,7“ (= leichter Schmerz) an. Mit diesen deutlich reduzierten Schmerzen können die Patienten ihre Bewegungstherapien wahrnehmen. Während die kleinen Nerven nach einigen Jahren anfangen, sich wieder zu regenerieren, schafft es bis dahin die Muskulatur, die Last der Wirbel zu übernehmen, so dass oft keine erneute Denervation nötig ist.

Die Avicenna Klinik ist eine internationale Klinik in Berlin. Sie ist auf Hirn-, Wirbelsäulen- und Gelenkserkrankungen spezialisiert und bietet stets Therapiekonzepte nach modernstem Stand.Schonende, minimalinvasive Behandlungsverfahren bilden einen besonderen Schwerpunkt. Erst nach ausführlichem Patientengespräch, Untersuchung und Diagnostik erfolgt die eigentliche Therapie. Jeder Patient erhält dadurch eine individuell abgestimmte Behandlung. Erst wenn konservative oder minimalinvasive Therapien keine Wirkung zeigen, kommen weitere moderne Operationen in Betracht.

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