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Basel III – Eine neue Herausforderung für den Mittelstand

(Dresden, 28.06.2013) Ab 2014 gelten deutschlandweit die so genannten Basel III-Regeln. Mit der Neuregelung sollen sich Banken im Krisenfall aus eigener Kraft festigen und retten können. Künftig wird mit Basel III die Struktur des zwingend notwendigen Eigenkapitals geändert. Es muss mehr hartes Kernkapital vorgehalten werden, dadurch erhöht sich die Kernkapitalquote der Bank – was für mehr Stabilität sorgen soll. Nach einer aktuellen Umfrage von Markt und Mittelstand und Compamedia hat der Mittelstand zwar keine Angst vor Basel III, aber knapp die Hälfte der befragten Unternehmen erwartet, dass zukünftig die Kreditkosten steigen und Banken mehr Sicherheiten verlangen werden. Die Stärkung des Eigenkapitals wird somit eine wichtige Rolle im Unternehmensalltag spielen. Ziel der Bemühungen ist es, die Abhängigkeit von nur einem Geldgeber zu senken und gleichzeitig die eigene Wettbewerbsfähigkeit im Markt zu stärken. Unternehmen prüfen zunehmend zusätzliche Finanzierungsinstrumente, wie zum Beispiel Factoring, Leasing, Beteiligungen oder Einkaufsfinanzierung. „Welche ergänzende Lösung dem Unternehmer den größten Mehrwert bringt, ist abhängig vom Bedarf und der Firmenspezifika“, berichtet Matthias Bommer, Geschäftsführer der Elbe-Factoring GmbH. „Factoring kann interessant sein, wenn der Kunde zum Beispiel hohe Außenstände aufgrund langer Zahlungsziele hat. Beim Factoring werden die Forderungen sofort bevorschusst und somit die Liquidität erhöht.“

Der Einsatz von Factoring
Factoring funktioniert im Alltag wie folgt: Der Unternehmer stellt wie gewohnt nach erbrachter Leistung die Rechnung an seinen Kunden. Die Elbe-Factoring GmbH erhält davon eine Kopie. Durch den Forderungsverkauf an den Factor bekommt der Unternehmer innerhalb von zwei Werktagen rund 80 Prozent der Forderungssumme ausgezahlt. Sobald die Rechnung durch den Debitor beglichen wurde, erhält der Factoringkunde den Restbetrag abzüglich einer Gebühr. Ein wesentlicher Vorteil der Dienstleistung besteht in der Bevorschussung der Rechnungssumme, wodurch der Factoringnutzer sofort seine Liquidität erhöht und Außenstände minimiert. Der Unternehmer kann eigene Verbindlichkeiten pünktlich und mit Skonto zu begleichen sowie zusätzlich seinen Kunden längere Zahlungsziele gewähren und dadurch möglicherweise einen Wettbewerbsvorteil erhalten.

Die Integration von Factoring ins Unternehmen
Nach Vertragsunterzeichnung beginnt die Eingliederung von Factoring in den Unternehmensalltag. Sollte eine Abtretung der Außenstände an die Hausbank (Globalzession) bestehen, beantragt die Elbe-Factoring eine Freistellung. Parallel reicht der Factoringkunde aktuelle Rechnungs- und Kundendaten sowie den aktiven Debitorenstamm mit den jeweils gewünschten Limithöhen ein. Matthias Bommer, Geschäftsführer der Elbe Factoring erläutert: „Diese Limite bezeichnen die Höhe der Forderungen, welche angekauft werden und zugleich durch eine Warenkreditversicherung gegen Ausfall versichert sind.“ Die Daten werden von Elbe-Factoring in das Factoring-System eingepflegt und Limite bei der Versicherung beantragt. Der Kunde versieht nun jede kommende Rechnung mit einem Vermerk (Zessionstext), dass die Forderung an die Elbe-Factoring abgetreten ist und alle Zahlungen auf die neue Bankverbindung zu entrichten sind. „Die Debitoren zahlen einfach an eine andere Kontonummer, mehr ändert sich für sie nicht“, so der Experte. Zu Beginn des Forderungsankaufes werden alle Debitoren durch ein Eröffnungsschreiben informiert. Erfahrungsgemäß hat der Factoringkunde nach Vertragsunterschrift innerhalb von ein bis drei Wochen das erste Geld auf seinem Konto. Durch den rückwirkenden Ankauf der Forderungen über einen Zeitraum von bis zu 30 Tagen erhält der Kunde gleich am Anfang einen zusätzlichen Liquiditätsschub. Sollte es im Einzelfall dazu kommen, dass ein Debitor doch nicht bezahlt, übernimmt die Elbe-Factoring ein mit dem Kunden abgestimmtes Mahnwesen und kümmert sich um alle Meldepflichten im Rahmen der Warenkreditversicherung.

Umfassende Finanzinformationen als zusätzlicher Service
„Über den Zugang zum Online Factoring-Portal erhalten unsere Kunden bei Bedarf eine komplette Zusammenstellung der eingereichten Rechnungen, bezahlter Vorschüsse und ausgezahlter Restbeträge“, so Bommer. „Sofern das Unternehmen keine Finanzbuchhaltung im eigenen Hause betreibt, kann es die Daten somit schnell und einfach seinem Steuerberater übermitteln.“ Das Portal bietet umfangreiche Finanzinformationen für den Kunden, wie zum Beispiel die Angaben zu offenen Posten oder auch freien und gezeichneten Limiten der Warenkreditversicherung.

Interessenten finden unter http://www.elbe-factoring.de weitere Informationen. Dort kann auch das Fachbuch „Factoring: Neue Liquidität schaffen“ bestellt werden. Eine Übersicht zu aktuellen Veranstaltungen gibt es unter http://www.elbe-factoring.de/Events/492/ , die Teilnahme ist jeweils kostenlos.

Hintergrund zur Elbe-Factoring
Die Elbe-Factoring GmbH ist der bankenunabhängige Factoringpartner für kleine und mittelständische Unternehmen. Die Gesellschaft wurde 1998 gegründet und finanziert deutschlandweit Kunden mit einem Jahresumsatz von bis zu 10 Mio. Euro. Hierbei werden mit der Finanzierung, der Versicherung von Forderungsausfällen und dem Debitorenmanagement alle Aspekte des Full-Service-Factoring vereint. In der Zusammenarbeit haben Kunden einen leistungsstarken Partner, gesicherte Refinanzierung sowie ein erfahrenes Team an ihrer Seite.

Kontakt:
Elbe-Factoring GmbH
Ilka Stiegler
Wiener Straße 98
01219 Dresden
035143755 11
stiegler@elbe-factoring.de
http://www.elbe-factoring.de

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